Es war der 4. Oktober 2010, als eine turbulente Mitgliederversammlung des VfL Bochum mit dem Rücktritt von Aufsichtsrats-Chef Werner Altegoer und zahlreichen, langjährigen Mitstreitern endete. 309 Mitglieder hatten dem Aufsichtsrat die Entlastung verweigert, nur 213 dafür gestimmt. Der Verein stürzte in ein Chaos, weil Altegoer, Horst Christopeit, Heinz Hossiep, Gerd Kirchhoff und Volker Goldmann nach diesem Misstrauensvotum ihren Rücktritt ankündigten oder direkt vollzogen.
Der Denkzettel, den manche dem Aufsichtsrat verpassen wollten, geriet außer Kontrolle. Eine Nicht-Entlastung schließlich unterstellt, grob zusammengefasst, den Handelnden Betrug, ein vorsätzliches vereinsschädigendes Verhalten. Das traf auf Werner Altegoer und seine Ratskollegen in keiner Weise zu - und es trifft auch neun Jahre später auf das aktuelle Präsidium in keiner Weise zu.


