Eigentlich könnte der FC Schalke 04 die Bundesliga-Saison locker ausklingen lassen, sogar befreit aufspielen. Der Abstieg in die 2. Bundesliga steht seit zweieinhalb Wochen fest, die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren. Eine Niederlage bei der TSG Hoffenheim war einkalkuliert. Doch bei aller Bedeutungslosigkeit des Ergebnisses: Wie das 2:4 (2:0) zustande kam, ärgerte Trainer Dimitrios Grammozis maßlos. Und deshalb reagierte er auch emotional.

45 Minuten lang hatte Schalke ordentlich gespielt und durch Tore von Mark Uth (13.) und Shkodran Mustafi (43.) sogar mit 2:0 geführt. Amine Harit (45.) hatte gar das dritte Tor auf dem Fuß, doch sein Volleyschuss strich knapp am Tor vorbei. „In der ersten Halbzeit ist unser Plan sehr gut aufgegangen. Wir waren sehr kompakt in der Abwehr und hatten unsere Ballgewinne, um Angriffe starten zu können. Schießt Amine das 3:0, wird es für die TSG noch schwerer“, resümierte Grammozis. Sein Team lief zwei Kilometer mehr als der Gegner – ein Schlüssel für das überraschende Zwischenergebnis.