Vier Spiele stehen in der Bundesliga für Absteiger Schalke 04 noch auf dem Plan - die Saison, die zuletzt ein Schrecken ohne Ende war, dauert nur noch zwei Wochen. Die Planungen für die 2. Bundesliga hingegen laufen seit Wochen - und inzwischen wird konkreter, wie die Mannschaft aussehen soll, die in der kommenden Saison um den Aufstieg mitspielen soll. Beschäftigen müssen sich die Schalker nicht nur mit möglichen Zugängen, sondern auch mit Profis, die weiter unter Vertrag stehen, oder Leih-Rückkehrern wie zum Beispiel Sebastian Rudy. Der spielt für Schalkes viertletzten Gegner TSG Hoffenheim.

Es ist fast schon in Vergessenheit geraten, dass Rudy in dieser Saison zwei Spiele für die Königsblauen bestritten hatte. Die ersten beiden waren es, der 31-Jährige kam jeweils auf der Rechtsverteidiger-Position zum Einsatz. Seine Leistungen beim 0:8 in München und dem 1:3 gegen Werder Bremen aber: überschaubar. Schalke verlieh Rudy kurz vor Ende des Sommer-Transferperiode 2020, an Hoffenheim - dort ist er Rekordspieler. Günstig war das für Schalke nicht - einen Teil des Gehalts zahlten sie weiter. In Hoffenheim war Rudy wieder fester Bestandteil der Startelf, bestritt in dieser Saison 31 Pflichtspiele für die TSG (ein Tor).