Wenn der Fürther Spaß haben will, geht er in den heimischen Playmobil-Fun-Park in Zirndorf. Der Duisburger findet seine Freude derzeit in seiner Fußball-Arena. Drittligist MSV Duisburg lieferte am Sonntag – wieder einmal – eine Gala ab. Die Zebras besiegten in der ersten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (2:0). Beim MSV klingelt nun die Kasse: Der Klub nimmt durch den Einzug in die zweite Runde 351.000 Euro ein.

Vor dem Spiel deutete wenig darauf hin, dass die Zebras das Kleeblatt rupfen könnten. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht musste improvisieren. Stürmer Vincent Vermeij (Rippenprellung und Grippe) wurde nicht rechtzeitig fit. Ahmet Engin, der ihn in der Sturmspitze ersetzen sollte, knickte am Sonntagvormittag um. Per Röntgen konnten die Duisburger Mediziner einen Knöchelbruch ausschließen. Eine MRT-Untersuchung soll am Montag darüber Aufschluss geben, welche Bänder in Mitleidenschaft gezogen sind. Um eine Kaderstärke von 18 Mann zu erreichen, saß der am Knie lädierte Sebastian Neumann auf der Bank. Somit startete Leroy-Jacques Mickels im Angriffszentrum.