Eine Überraschung ist es nicht: Der FC Schalke 04 nimmt an der neuen „Bundesliga Talent Series“ teil, einem freiwilligen U21-Wettbewerb für Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga. Das verkündeten die Königsblauen am Dienstagnachmittag. Trainiert wird das Team von Tim Hoogland, der dieses Amt zusätzlich zu seiner Aufgabe als Co-Trainer von Miron Muslic übernimmt. Hoogland, so heißt es in einer Schalke-Mitteilung, würde Profileistungszentrum und Knappenschmiede bestens kennen. Bevor Hoogland zu den Profis aufrückte, war er in der U19 Assistent von Norbert Elgert.
Schalke-Vorstand Baumann: „Sehr gute Ergänzung“
Der Wettbewerb ist vor allem für junge Spieler zwischen U17 und U21 gedacht, die dadurch auf zusätzliche Spielminuten auf hohem sportlichen Niveau kommen sollen. Zudem dürfen bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden, die beispielsweise nach längeren Verletzungspausen Spielpraxis benötigen. So können Spieler verschiedener Altersklassen in einem Wettbewerb die Spielidee der Profis einüben. „Wir sehen in dem neuen Wettbewerb eine sinnvolle Möglichkeit, die gezielte Förderung junger Spieler auszubauen“, sagte Sportvorstand Frank Baumann. „Die Bundesliga Talent Series ist auch für Schalke 04 eine sehr gute Ergänzung zum bestehenden Ligasystem und ermöglicht eine sehr wichtige Komponente für die Entwicklung: nämlich Einsatzzeiten.“
Lesen Sie auch
Baumann war als Mitglied der DFL-Kommission Fußball an der Idee, einen neuen Wettbewerb zu schaffen, beteiligt. Eine Expertengruppe, zu der unter anderem Jürgen Klopp, Sami Khedira und DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig gehörten, hatte das Projekt ins Leben gerufen.

Wöchentlich
Schalke-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Spielberichte, Transfergerüchte, Analysen, Interviews: Das Wichtigste zu S04.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Doch wie genau läuft das ab? Im September beginnen die Spiele in Form von zwei Halbserien (September bis Dezember, Februar bis April), die nach dem „Schweizer Modell“ separat ausgewertet werden. Das bedeutet, dass alle teilnehmenden Teams in einer Tabelle gewertet werden. Maßgeblich ist der Punkteschnitt, da die Teams zwischen drei und sechs Spielen absolvieren können. Zuschauer sind in dieser Phase nicht zugelassen, damit der Kosten- und Organisationsaufwand nicht explodiert. Neutrale Austragungsorte sind möglich. Die beiden jeweils bestplatzierten Teams der Halbserien qualifizieren sich für ein Finalturnier. Dieses soll dann vor Zuschauern ausgetragen werden.








