Die Fußball-Weltmeisterschaft findet ohne Soufiane El-Faouzi statt. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04 hat es nicht in den finalen 26er-Kader der afrikanischen Top-Nation Marokko geschafft – obwohl er Teil des vorläufigen Aufgebots war, das zuletzt ein Kurztrainingslager im Mohammed VI Football Complex in Salé absolviert hatte.

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Im fünftägigen Camp durfte El-Faouzi erstmals für das Heimatland seiner Eltern vorspielen, wurde allerdings von Nationaltrainer Mohamed Ouahib für den finalen Kader gestrichen. Die Chance, seine tolle Zweitligasaison im Trikot von Schalke 04 zu krönen, bleibt dem gebürtigen Siegener damit verwehrt. Schon die Berufung für das Trainingslager ist allerdings Lohn für den 23-Jährigen, der noch in der Saison 2024/25 für Alemannia Aachen in der 3. Liga gespielt hat. Die Nationalmannschaft war damals weit weg – doch schon in seinem Hinterkopf präsent.
Auch ohne Schalkes El-Faouzi: Marokko hat gute Chancen auf die K.-o.-Runde
Bereits im Juli 2025 sagte er im Interview mit dieser Zeitung mit Blick auf Einsätze für Marokko: „Nichts ist unmöglich. Wenn sich der Verband bei mir melden würde, würde ich mich freuen. Es wäre toll, für Marokko zu spielen. Im Norden des Landes habe ich noch viel Familie, war schon häufiger dort.“
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Die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wird El-Faouzi nun allerdings als Zuschauer und Fan verfolgen. Seine Marokkaner haben gute Chancen, erneut in die K.-o.-Runde des Turniers einzuziehen. In der Gruppe C treffen die Nordafrikaner auf Brasilien, Haiti und Schottland. Dass die Marokkaner bei Turnieren für Furore sorgen können, ist längst bekannt. Bei der WM 2022 schafften sie es überraschend ins Halbfinale, den Afrika-Cup zu Jahresbeginn gewannen sie trotz Finalniederlage gegen Senegal am grünen Tisch.
Die größten Stars des Achten der Fifa-Weltrangliste sind Achraf Hakimi (27, Paris Saint Germain), Noussair Mazraoui (28, Manchester United), Brahim Díaz (26, Real Madrid) und Top-Talent Ayyoub Bouaddi (18, OSC Lille).








