Denkwürdige Spiele gab es für den FC Schalke 04 viele in dieser Saison – der 2:1 (1:1)-Erfolg bei der SV Elversberg gehört aber zu den Top 3. Weil Schalke ein wichtiger Schritt im Aufstiegskampf gelang. Und weil die Königsblauen eine Menge Widerstände überwinden mussten. Beispielsweise einen unberechtigten Platzverweis für Moussa Ndiaye, der in der 51. Minute Gelb-Rot gesehen hatte.
Schalke tritt am Sonntag auf Preußen Münster
Diese Entscheidung von Schiedsrichter Michael Bacher beschäftigte die Königsblauen auch am Tag nach dem Triumph im Stadion an der Kaiserlinde. Die Schalker wollten sich nicht mit der Ein-Spiel-Sperre abfinden und legten Einspruch ein. Mit Erfolg: Wie der DFB am Montagnachmittag verkündete, wird die Sperre aufgehoben. Ndiaye kann dabei sein, wenn Schalke am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auf Preußen Münster trifft.
Das Sportgericht hatte den Schiedsrichter angerufen und sich zudem die Fernsehbilder angeschaut. Der Schiedsrichter räumte ein, dass er sich geirrt hat und Ndiaye in der Szene auch keine anderweitige Unsportlichkeit begangen hatte. Im Zweikampf lag ein Foul des Elversbergers Lukas Petkov vor, der Ndiaye auf den Fuß getreten hatte und dann zu Fall gekommen war.
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Deshalb stellte das Sportgericht fest, dass eine irrtümliche Entscheidung vorliege, die ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig sei. Gemäß § 11 Nr. 3 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB wäre eine Aufhebung der verhängten Sanktion möglich und geboten. Die Gelbe Karte, die Ndiaye in der siebten Minute des Spiels gesehen hatte, bleibt bestehen.
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Die Schalker hatten sich sowohl in den Interviews nach dem Spiel als auch in den Sozialen Netzwerken erbost geäußert. „Man sieht es auf den Bildern. Es ist ein klares Abstempeln, also Foulspiel von Petkov an Ndiaye“, sagte zum Beispiel Trainer Miron Muslic. Laut des S04-Coaches hätte es sogar eine Gelbe Karte für den Elversberger geben müssen: „Die Wahrnehmung des Schiedsrichters war aber eine andere.“







