Die geglückte Qualifikation für die Weltmeisterschaft von Bosnien-Herzegowina hat schmerzhafte Folgen für den FC Schalke 04 – denn nicht nur Star-Stürmer Edin Dzeko, sondern auch Abwehrchef Nikola Katic hat sich während des Playoff-Finals gegen Italien verletzt. Vor dem 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC verkündeten die Schalker, dass Katic sich eine Knieverletzung zugezogen habe, „die mit einem mehrwöchigen Ausfall verbunden“ ist.

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Nach Untersuchungen am Freitagmorgen wurden die Schalker vom Ausfall kalt erwischt. „Es ist natürlich unglaublich bitter. Es sind zwei absolute Säulen des FC Schalke 04, zwei absolute Persönlichkeiten“, hadert Trainer Miron Muslic. Doch jammern will er nicht. „Von Tag eins haben wir mit Hiobsbotschaften zu tun – doch seit Tag eins schaffen wir es, sie aufzufangen, weil wir einfach ein starkes Kollektiv haben und an uns glauben. Selbstverständlich sind es bittere Ausfälle, aber wir müssen für die nächsten sechs Spiele Lösungen ohne Nikola finden und vielleicht auch ohne Edin.“
Schalke: Dzeko-Comeback noch in dieser Saison?
Auch innerhalb der Mannschaft sorgen die beiden Ausfälle für Ernüchterung. „Edin und Nikola sind natürlich wichtige Spieler. Heute haben wir auch für sie gespielt“, sagt Kapitän Kenan Karaman, der die Schalker gegen den KSC zum Sieg geköpft hat.
Bei Katic deutet vieles auf ein Saisonaus hin, doch wie ist es bei Edin Dzeko? Unter der Woche sprach er von einer prognostizierten Ausfallzeit von ein bis eineinhalb Monaten. Es könnte bis zum letzten Spieltag am 17. Mai demnach knapp werden. „Ehrlich gesagt weiß ich es nicht“, sagte der 40-Jährige bei Sky. Ganz aufgeben will Dzeko selbst die Hoffnung auf weitere Einsätze in dieser Saison allerdings noch nicht: „Ich will nicht sagen, dass ich es nicht mehr schaffe.“

Schalke: Dzeko hat Vertrauen in Moussa Sylla
Klar ist jedoch: Sorgen macht sich Edin Dzeko um seine Schalker nicht. Schon, weil er Vertrauen in seinen Ersatzmann Moussa Sylla hat. „Ich bin sicher, dass Moussa so wie in Darmstadt vor zwei Wochen seine Tore macht. Es sind nur sieben Spiele. Jedes Spiel ist wichtig jetzt. Am Ende sind wir glücklich, dass Moussa geblieben ist“, sagte Bosniens Rekordnationalspieler vor dem KSC-Heimspiel.
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Am Ostersonntag war Sylla zwar kein Faktor – das könnte sich schon in den kommenden Wochen ändern. Schon am kommenden Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe an: im Auswärtsspiel beim Tabellendritten SV Elversberg.







