Der FC Schalke 04 hat bisher keinen Nachfolger für den im September abgewanderten Kaderplaner Ben Manga präsentiert. Doch bereits vor einigen Wochen berichtete diese Redaktion, dass Maximilian Lüftl der Wunschkandidat der Verantwortlichen für diese Position ist. Nun haben die Königsblauen einen wichtigen Fortschritt gemacht und sich mit Lüftl vertraglich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Darüber berichtet der Kicker am ersten Weihnachtstag.
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Der 31 Jahre alte Lüftl leitet derzeit die Scouting-Abteilung des Zweitliga-Konkurrenten Hannover 96. Laut des Berichts sind alle vertraglichen Details zwischen Schalke und Lüftl geklärt, auch die Job-Bezeichnung steht fest. Lüftl soll den Titel „Leiter Scouting und Transfers“ erhalten, während Manga noch als „Direktor Kaderplanung, Scouting und Knappenschmiede“ für S04 tätig war.
Schalke: Einstiegsdatum von Maximilian Lüftl noch offen
Offen bleibt, wann Lüftl in Gelsenkirchen einsteigt. Sein Vertrag in Hannover läuft am Saisonende aus. Es könnte aber schneller gehen, denn erst am Mittwoch hatten die Niedersachsen Jörg Schmadtke als Nachfolger für den zu RB Salzburg abgewanderten Sportgeschäftsführer Marcus Mann verpflichtet.
Schalke würde Lüftl gerne möglichst zeitnah unter Vertrag nehmen. Druck hat der Herbstmeister jedoch nicht, die Planungen für die am 1. Januar beginnende Winter-Transferperiode laufen unabhängig von Lüftl. Der gebürtige Passauer, der in den USA studierte und bereits für den FC Bayern, FC St. Pauli und die TSG Hoffenheim arbeitete, soll sich vor allem um die Bereiche Scouting und Transfers kümmern. Die wichtige Rolle von Sportdirektor Youri Mulder bei der Kaderplanung soll davon unberührt bleiben.
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Derweil steht Manga weiterhin auf der Gehaltsliste des Revierklubs. Nach eineinhalb Jahren hatte Schalke sich im September von ihm getrennt. „Wie bei meinem Amtsantritt angekündigt, habe ich die vergangenen Monate genutzt, um mir ein umfassendes Bild unseres sportlichen Bereichs zu machen. Nach dem Ende der Haupttransferperiode haben wir sorgfältig analysiert, was gut funktioniert und wo wir Potenziale sehen. Dabei haben wir sowohl die Ergebnisse der Arbeit als auch die zugrunde liegenden Prozesse bewertet“, sagte Sportvorstand Baumann damals. Maximilian Lüftl soll bald dabei helfen, diese Potenziale weiter zu entfalten.






