Der FC Schalke 04 hat eine überragende Hinrunde gespielt. Das 1:2 bei Eintracht Braunschweig am letzten Spieltag war zwar ein kleiner Dämpfer für den Herbstmeister der 2. Liga. Die Niederlage kann aber den Blick auf die positive Entwicklung bei den Königsblauen nicht trüben.

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Das sehen auch die Verantwortlichen des S04 so. Pünktlich zu Weihnachten haben sie in einem Brief an ihre 204.000 Mitglieder ein Resümee gezogen. „37 Punkte nach 17 Spielen – wer hätte das im Sommer gedacht? Auch wir nicht. Wir waren ambitioniert, hatten eine klare Vision und ein gutes Gefühl bei den Schlüsselentscheidungen – allen voran beim Chef-Trainer und bei den Führungsspielern. Dass wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen können, daran hatten wir geglaubt. Dass die Entwicklung nun so schnell und so umfassend Fahrt aufgenommen hat, ist für uns alle ein Stück weit eine unerwartete Freude“, schreibt der Klub in der von Vorstand und Aufsichtsrat unterschriebenen Erklärung.
Schalke-Bosse schauen mit „Stolz auf die Hinrunde“
„12 Siege in 17 Spielen, nur zehn Gegentore und damit Platz eins. Diese Leistung ist großartig – insbesondere nach den vergangenen zwei Saisons. Jetzt gilt es, die Eindrücke der Hinrunde im zweiten Halbjahr zu festigen und zu bestätigen. Das wird alles andere als einfach: Die Konkurrenz schaut inzwischen anders auf Schalke als noch zu Beginn der Spielzeit“ mahnen die Schalke-Bosse.

Das Spiel in Braunschweig habe gezeigt, dass man sich in jedem Spiel voll fokussieren muss. „Jetzt gilt es, keinen Zentimeter nachzulassen. Die 2. Bundesliga ist eng, jede Partie ist umkämpft und leichte Spiele gibt es schlichtweg nicht. Der Hinrundenabschluss gegen Braunschweig ist eine Mahnung an uns, nicht nachzulassen, jeden Tag weiter Gas zu geben“ erklären die Schalke-Bosse. „Die Niederlage ändert aber nichts daran, dass wir mit Stolz auf die Hinrunde schauen dürfen.“
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Nur gemeinsam - und das sei der Schlüssel - könne es noch weiter nach oben gehen. „Schalke ist wieder vereint – auf dem Platz und auf den Rängen, vor dem Fernseher und an den Radios. Diese Gemeinschaft ist unsere größte Stärke – und der größte Erfolg des zweiten Halbjahres“ loben die Macher.
Ihr Fazit: Der Klub ist wieder auf Kurs. Der Ausblick ist positiv. Wenn man den Fokus und die Intensität beibehalte, werde es auch in der Rückrunde viele spannende Momente geben. Da sei man sich sicher. Das Wort Aufstieg sucht man in dem langen Schreiben vergeblich.






