Am Samstagvormittag hatte sich Kenan Karaman noch so optimistisch präsentiert: Er schwärmte von der fulminanten Kulisse beim Trainingsauftakt des FC Schalke 04, er lobte den neuen Trainer Miron Muslic, der ihn in seiner ersten Amtshandlung als Kapitän bestätigt hatte. Doch schon am zweiten königsblauen Trainingstag folgte der Karaman-Schock: Der 31-Jährige wird nach Vereinsangaben wegen einer Meniskusverletzung im linken Knie fehlen. „Die medizinische Abteilung diagnostizierte über ein bildgebendes Verfahren eine Verletzung“, hieß es in einer Mitteilung.
Schalke-Kapitän Karaman: Operation steht an
Schon beim Training hatte er gefehlt, da hieß es, Karaman sei nach einem Sprung falsch gelandet und hätte Beschwerden, die untersucht werden müssten. Am Nachmittag folgte die Diagnose. Über die Ausfallzeit gab Schalke keine Auskunft, aber nach unseren Informationen ist eine Operation wahrscheinlich. Es sieht nicht gut aus mit dem Saisonstart.
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Beim öffentlichen Training am Montag hatte auch Stürmer Pape Meissa Ba gefehlt – der Stürmer hatte sich am Morgen krank gemeldet. Niemand, der am Samstag nicht mit der großen Gruppe auf dem Platz gestanden hatte, kehrte zurück. Das bedeutet: Gar kein Training ist aktuell für Taylan Bulut, Ibrahima Cisse, Moussa Sylla (alle Länderspiele), Zaid Tchibara (Reha nach Kreuzbandriss) und Tomas Kalas (Kniebeschwerden) möglich. Individuell arbeiten Torwart Loris Karius (soll im Trainingslager zur Mannschaft zurückkehren), Emil Höjlund, Aris Bayindir und Leih-Rückkehrer Bryan Lasme.
Parallel zum Training am Vormittag absolvierte die Regionalligamannschaft von Trainer Jakob Fimpel ihr erstes Testspiel gegen die Young Elite Academy. Mit in der Startelf: Paul Pöpperl, der in der abgelaufenen Saison auf Leihbasis für VVV Venlo (Hinrunde) und Viktoria Köln (Rückrunde) spielte, ist aktuell nicht für die Profis eingeplant, auch wenn sein Profivertrag noch bis 2026 gilt.


