Sportdirektor Sebastian Kehl und Borussia Dortmund haben sich entschieden die Zusammenarbeit im Sommer zu beenden. Wie der Bundesligist mitteilte haben sich Klub und Kehl am Sonntag „gemeinsam auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt.“

Seit 2018 war Kehl, der insgesamt 13 Jahre lang das Trikot von Borussia Dortmund als Spieler trug, als Leiter der Lizenzspielerabteilung tätig. 2022 übernahm er den Posten des Sportdirektors. Geschäftsführer Lars Ricken, mit welchem Kehl noch als Spieler gemeinsam auf dem Feld stand: „In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist. Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt.“

Zeit für „neue Wege“: Gerüchte um Sebastian Kehl und den HSV

Sebastian Kehl selbst: „Borussia Dortmund hat mich mein halbes Leben begleitet und ich habe eine extreme Verbundenheit zu diesem großartigen Klub. Trotzdem haben wir nun gemeinsam das Gefühl entwickelt, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich.“

Zuletzt war Kehl immer wieder mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Dort soll er als Nachfolger von Sport-Vorstand Stefan Kuntz gehandelt werden, dessen Vertrag am 31. Dezember aufgelöst wurde. Der Name Kehl sei bereits innerhalb des Aufsichtsrates gefallen, heißt es. Nach Informationen dieser Redaktion aber ist man beim HSV innerhalb der Gremien noch nicht so weit, um konkrete Profile zu diskutieren.