Borussia Dortmund geht einen innovativen Schritt in der Sportmedizn. Direkt am Trainingsgelände im Stadtteil Brackel soll zusammen mit der Universitätsmedizin Essen ein neues medizinisches Zentrum entstehen, das Profis genauso zur Verfügung steht wie Hobby- und Nicht-Sportlern.

BVB-Boss Ricken lobt: „Zentraler Erfolgsfaktor“

Die fußläufig vom Trainingszentrum des BVB geplante Klinik, die eine beträchliche Millionensumme kosten soll, auf einem 7400 Quadratmeter großen Areal und auf 5000 Quadratmetern Praxisfläche soll die Fachbereiche Sportmedizin, Orthopädie, Kardiologie und Radiologie umfassen, speziell auf die Bedürfnisse von Profi- und Freizeitsportlern sowie von Menschen mit einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil ausgerichtet sein – und sich obendrein der Forschung widmen.

Von links: Geschäftsführer Carsten Cramer (Borussia Dortmund), Geschäftsführer Thomas Treß (Borussia Dortmund), Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Aufsichtsratsvorsitzende UKE), Geschäftsführer Sport Lars Ricken (Borussia Dortmund), Prof. Jochen Werner (Ärztlicher Direktor UKE), Prof. Dr. med. Tienusch Rassaf (Chefarzt Kardiologie UKE).
Von links: Geschäftsführer Carsten Cramer (Borussia Dortmund), Geschäftsführer Thomas Treß (Borussia Dortmund), Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Aufsichtsratsvorsitzende UKE), Geschäftsführer Sport Lars Ricken (Borussia Dortmund), Prof. Jochen Werner (Ärztlicher Direktor UKE), Prof. Dr. med. Tienusch Rassaf (Chefarzt Kardiologie UKE).© BVB/Dennis Ewert | Dennis Ewert

BVB-Boss Lars Ricken: „Die Gesundheit und Verfügbarkeit unserer Spieler ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Profifußball. Durch die BVB-Gesundheitswelt schaffen wir eine Einrichtung, die medizinische Versorgung, sportwissenschaftliche Erkenntnisse, Forschung und individuelle Betreuung auf höchstem Niveau vereint – direkt an unserem Trainingszentrum in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal des gesamten Klubs.“

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Sportmedizin und künstlicher Intelligenz: Das renommierte Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) der Universitätsmedizin Essen wird maßgeblich an der Entwicklung der BVB-Gesundheitswelt beteiligt sein. In der BVB-Gesundheitswelt werden zudem Borussia Dortmunds Mannschaften medizinisch betreut – mit dem deutlichen Anspruch, neue Maßstäbe in der Sportmedizin zu setzen.

BVB will Gesundheitszentrum 2027 eröffnen

Geschäftsführer Carsten Cramer: „Die Entwicklung eines gemeinsamen sportmedizinischen Zentrums mit der renommierten Universitätsmedizin Essen ist ein spannendes, innovatives Projekt, das wir in den vergangenen Monaten mit Leidenschaft intensiv vorangetrieben haben. Es wird weit über die Versorgung unserer Profis hinausgehen und Teil einer modernen, verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung sein.“

Weitere Details – etwa zum Baubeginn, zur geplanten Fertigstellung und zu den konkreten Angeboten der BVB-Gesundheitswelt – werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Aktuell ist die Eröffnung frühestens im Jahr 2027 vorgesehen.