BVB-Geschäftsführer Lars Ricken war nach dem 4:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntagabend zu Gast in der Fußball-Talksendung „Sky 90“. Der BVB-Boss bestätigte, mit Sportdirektor Sebastian Kehl in eine gemeinsame Zukunft gehen zu wollen. „Also zu diesem Zeitpunkt diese Frage zu bekommen...“, begann Ricken und antwortete: „Im Winter habe ich bewusst den Vertrag mit Sebastian Kehl verlängert (bis 2027, d. Red.) und mich klar bekannt. Die Windstärke war damals ein Orkan. Und damit ist alles gesagt.“ In der vergangenen Woche hatte diese Redaktion bereits berichtet, dass trotz der enttäuschenden Saison alles auf eine weitere Zusammenarbeit in dieser Konstellation hindeutet.
BVB: Daniel Svensson soll bleiben
Ricken weiter: „Wir wollten - gemeinsam - das Maximale nicht nur aus dieser Saison, sondern auch aus der nächsten Saison herausholen. Das ist meine Erwartungshaltung, die Erwartungshaltung kann auch jeder Fan und Mitarbeiter haben. Ich habe in keinem Interview irgendeine Tür aufgemacht.“ Kehl soll bleiben, nach der Saison wird dennoch eine Generalanalyse stattfinden, in der die Saison kritisch beäugt wird.

Wie diese Redaktion zudem am vergangenen Mittwoch enthüllte, will der BVB die Kaufoption bei Leihspieler Daniel Svensson ziehen. Dazu sagte Ricken vielsagend: „Ich will nicht Vollzug melden, aber es sollte keiner bei uns überrascht sein, wenn er auch in der kommenden Saison bei uns spielt.“ Der Deal steht vor dem Abschluss, Svensson soll bereits bei der Klub-WM fester Bestandteil des Kaders sein.
Außerdem sprach der BVB-Boss über...
.... die Ausgangssituation in der Bundesliga: „Wir haben uns definiert als Jäger. Wenn wir sechs Punkte holen, davon bin ich überzeugt, werden wir es schaffen in die Champions League. (...) Vor einigen Wochen hat keiner mehr einen Cent auf uns gesetzt. Wir sind nun mal auf andere Mannschaften angewiesen, aber es ist das Spannende an der Bundesliga, es wird erst am letzten Spieltag entschieden. Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen können.“
Ricken: Kovac hat das Kabinen-Sagen
... die Zukunft von Julian Brandt: „Das werden wir nach der Saison besprechen. Es gibt keinen Spieler, der uns mitgeteilt hat, nach der Saison wechseln zu wollen oder dem wir mitgeteilt haben, dass er gehen muss. Alle Spieler sind in der Pflicht! Was die Torbeteiligungen angeht, ist Julian über die Saison hinweg unser zweitbester Spieler, obwohl es nicht seine beste Saison ist. Er hat absoluten Support, auch vom Trainer. Niko hat mir wörtlich gesagt, Julian wird in dieser Saison noch entscheidenden Einfluss. Gegen Hoffenheim war er bester Mann auf dem Platz und war gegen Wolfsburg an drei Toren beteiligt.“
.... Niko Kovac: „Es war mir nach Edin Terzic und Nuri Sahin wichtig, einen externen Trainer zu verpflichten. Was ihn auszeichnet, er betont die Leistungskultur. Er belohnt Leistung. Er belohnt Trainingsleistungen. Jamie Gittens hat zum Beispiel gespielt, weil er über Wochen gut trainiert hat. Dann bist du als Trainer glaubwürdig. Die Tür bei ihm ist immer auf. In der Kabine wird es so gemacht, wie er sich das vorstellt.“
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... eine mögliche Verlängerung mit Nico Schlotterbeck: „Nico hat sich zu einer tollen Persönlichkeit entwickelt. Wir werden alles in die Waageschale werfen, dass er nicht nur noch zwei Jahre in Dortmund spielt. Es gibt keine Intention, ihn zu verkaufen.“






