In den vergangenen Wochen hatte das Torwart-Thema bei Borussia Dortmund wieder einmal Fahrt aufgenommen. Gregor Kobel kennt das, wenn die Transfer-Spekulationen um seinen Namen kreisen. Und dementsprechend cool ging der Schweizer damit um, als er auf diese Gerüchte in den letzten Tagen angesprochen wurde. „Wenn ich mich jedes Mal zu jedem Gerücht äußern müsste, dann wäre ich sehr viel am Plappern“, sagte er am Samstag nach dem klaren 4:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg.
BVB: Chelsea an Kobel interessiert
Der gut aufgelegte Schweizer fügte an: „Wir haben eine wichtige Phase. Ich will mich zu 100 Prozent auf meinen Verein konzentrieren, alles andere wäre nicht angemessen.“ In den letzten Wochen hatten die Spekulationen um einen Abschied der Nummer eins Fahrt aufgenommen. Medienberichten zufolge wirbt der FC Chelsea inzwischen aktiv um den 27-jährigen Schlussmann, diese Redaktion kann das Interesse bestätigen.
Der Einsatz Kobels am Samstag stand kurzzeitig auf der Kippe, er fehlte bei der Abfahrt zum Teamhotel. Trainer Niko Kovac erklärte: „Er hat das Training mitgemacht, dann hat er gesagt, er spürt hinten was am Adduktor. Wir sind auf Nummer sicher gegangen, haben noch eine Kernspin-Aufnahme gemacht, da war alles okay.“ Nach dem Sieg fügte er in der Pressekonferenz schmunzelnd hinzu: „Er hat heute ja gespielt, also so schlimm war es dann nicht.“
Auch um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Schweizer (Vertrag bis 2028) über den Sommer hinaus bleibt, ist eine Teilnahme an der Champions League für den BVB notwendig. Durch den 4:0-Sieg gegen Wolfsburg sind die Chancen dafür gestiegen. Am Samstagabend stürmten die Borussen zumindest vorübergehend auf den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. Klar ist: Ohne die Millionen aus der Champions League wäre Kobel nur schwer zu halten. Berichten zufolge könnte ein Kobel-Verkauf allein im besten Fall zwischen 60 und 80 Millionen Euro einbringen.
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Interessant: Laut „Sky“ soll der Torwart Diant Ramaj, derzeit an den FC Kopenhagen verliehen, nach Ablauf der Leihe im Sommer bereits zum BVB zurückkehren und den Kampf im Tor anheizen. Im Winter verpflichtete Dortmund ihn von Ajax Amsterdam, um ihn direkt weiter nach Dänemark zu vermieten.





