Zusammenfassung
- Im Herren-Finale besiegt Jannik Sinner Carlos Alcaraz.
- Bei den Damen siegt Iga Swiatek gegen Amanda Anisimova.
- Gegen die Außenseiterin Anisimova setzt sich die Polin mit 6:0, 6:0 durch.
Die Augen der Tennis-Welt sind wieder auf den Heiligen Rasen gerichtet. Im Londoner Stadtteil Wimbledon steigt im Sommer jeden Jahres das wichtigste Tennis-Turnier auf dem Globus. Das Hauptfeld startet zur 1. Runde am Montag, 30. Juni. Mehrere Deutsche um Topspieler Alexander Zverev sind im Einsatz. Das Finale der Damen-Konkurrenz steigt am Samstag, 12. Juli, das Herren-Finale folgt am Sonntag, 13. Juli. Alle News und Infos zum Tennis-Turnier in Wimbledon.
Im Wimbledon-Finale triumphiert Sinner gegen Alcaraz
Sekundenlang breitete Jannik Sinner seine Arme aus, ging in die Knie und klopfte immer wieder auf den Rasen. Ergriffen feierte der Italiener seinen Premierentriumph in Wimbledon, mit dem er den Titel-Hattrick von Carlos Alcaraz beim Rasen-Klassiker verhinderte. Der 23 Jahre alte Italiener gewann das mit großer Spannung erwartete Finalduell der derzeit besten Tennisprofis 4:6, 6:4, 6:4, 6:4 und holte seine vierte Grand-Slam-Trophäe.
Wimbledon-FInale der Frauen: Swiatek zerlegt Außenseiterin Anisimova
Die Polin Iga Swiatek hat ihren ersten Wimbledon-Titel gewonnen und dabei ihrer überforderten Gegnerin die Höchststrafe im Tennis verpasst. In einem komplett einseitigen Finale über nur 57 Minuten bezwang die 24-Jährige die Amerikanerin Amanda Anisimova mit 6:0, 6:0. Mit diesem Ergebnis war in der langen Wimbledon-Geschichte erst ein Damen-Endspiel geendet: 1911 gewann die Britin Dorethea Chambers auch 6:0, 6:0.

Wimbledon-Halbfinale: Sinner gewinnt klar gegen Djokovic
Jannik Sinner gegen Carlos Alcaraz - in Wimbledon kommt es zwischen den derzeit besten Tennisprofis der Welt zur Neuauflage ihres epischen Finals von den French Open. Mit einer Machtdemonstration beendete der Weltranglistenerste Sinner den Traum von Novak Djokovic vom achten Triumph beim Rasen-Klassiker. Der Italiener setzte sich mit 6:3, 6:3, 6:4 gegen den angeschlagenen Serben durch und wackelte nur kurz im dritten Satz.

Halbfinale Wimbledon: Titelverteidiger Alcaraz gegen Fritz
Am Freitag sind die Herren an der Reihe. Im ersten Halbfinale des Tages traf Titelverteidiger Carlos Alcaraz auf den an Nummer 5 gesetzten US-Amerikaner Taylor Fritz. Nach einem packendenen Viersatz-Match jubelt der Favorit aus Spanien und behält mit 6:4, 5:7, 6:3 und 7:6 die Oberhand. Dramatisch: Am Ende des 4. Satzes wehrte Alcaraz mehrere Satzbälle ab und bog den Tiebreak auf den letzten Metern noch um.

Wimbledon-Halbfinale: Swiatek wirft Bencic raus
Die US-Amerikanerin Amanda Anisimova steht nach einem Sieg über Turnierfavoritin Aryna Sabalenka im Finale von Wimbledon und trifft dort auf die Polin Iga Swiatek. Anisimova setzte sich am Donnerstag nach großem Kampf mit 6:4, 4:6, 6:4 gegen die Weltranglistenerste aus Belarus durch und darf von ihrem ersten Grand-Slam-Titel träumen. Swiatek ließ im Anschluss der Schweizerin Belinda Bencic beim 6:2, 6:0 keinerlei Chance und greift nach ihrem sechsten Triumph bei einem Major-Turnier.

Wimbledon-Halbfinale: Sabalenka fliegt raus
Die Amerikanerin Amanda Anisimova hat überraschend erstmals das Wimbledon-Endspiel erreicht und sich auch von zwei Pausen wegen medizinischer Zwischenfälle bei Fans nicht aus dem Konzept bringen lassen. Die 23-Jährige bezwang die Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus in der Hitze des Centre Courts nach großem Kampf über 2:36 Stunden mit 6:4, 4:6, 6:4.

Djokovic folgt Sinner ins Halbfinale von Wimbledon
Die Tennisstars Novak Djokovic und Jannik Sinner haben ihr Traum-Duell in Wimbledon perfekt gemacht und spielen um den Finaleinzug beim Rasen-Klassiker. Djokovic setzte sich im Viertelfinale gegen den italienischen Außenseiter Flavio Cobolli mit 6:7 (6:8), 6:2, 7:5, 6:4 und holte sich den nächsten Rekord seiner Karriere. Der 38 Jahre alte Serbe steht zum 14. Mal im Wimbledon-Halbfinale der Herren und ließ in dieser Statistik den zuvor gleichauf liegenden Schweizer Roger Federer hinter sich.

Sinner gewann trotz Problemen am rechten Ellenbogen gegen den Amerikaner Ben Shelton 7:6 (7:2), 6:4, 6:4 und darf weiter von seinem ersten Wimbledon-Titel träumen. Das weitere Halbfinale bestreiten Titelverteidiger Carlos Alcaraz aus Spanien und der Amerikaner Taylor Fritz.
Swiatek steht im Wimbledon-Halbfinale
Die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Iga Swiatek hat erstmals das Halbfinale in Wimbledon erreicht und ihre Ambitionen auf den ersten Rasentitel ihrer Karriere untermauert. Die 24 Jahre alte Polin besiegte im Viertelfinale am Mittwoch die Russin Ljudmila Samsonowa mit 6:2, 7:5 und trifft im Kampf um das Endspiel auf deren Landsfrau Mirra Andrejewa oder Belinda Bencic aus der Schweiz.
Im Schongang: Alcaraz im Wimbledon-Halbfinale
Topfavorit Carlos Alcaraz hat seinen Anspruch auf den dritten Wimbledon-Titel in Folge eindrucksvoll untermauert. Der spanische Weltranglistenzweite bezwang den Briten Cameron Norrie im Viertelfinale ohne Probleme mit 6:2, 6:3, 6:3 und zog beim Rasen-Klassiker zum dritten Mal ins Folge in die Runde der besten vier ein. Für seinen Erfolg brauchte Alcaraz am Dienstag nur 1:39 Stunden Spielzeit.

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Für Alcaraz war es bereits der 23. Sieg in Folge. Im Halbfinale am Freitag kommt es nun zu einem Kracher-Duell mit dem US-Amerikaner Taylor Fritz„Eder sich mit 6:3, 6:4, 1:6, 7:6 (7:4) gegen Karen Chatschanow aus Russland durchsetzte. „Er spielt super. Die Rasen-Saison ist für ihn sehr erfolgreich. Ich muss für diesen Kampf bereit sein“, sagte Alcaraz und fügte an: „Ich versuche, das gleiche Level wie heute zu spielen. Dann habe ich eine Chance. Jetzt will ich erstmal den Moment genießen.“ Zur Ablenkung wolle er einmal mehr Golf spielen, sagte Alcaraz.
Der 22-Jährige jagt seinen insgesamt sechsten Grand-Slam-Titel und den zweiten in Folge - vor vier Wochen hatte er ein episches French-Open-Finale in fünf Sätzen gegen den Italiener Jannik Sinner gewonnen. Er kann der erst fünfte Mann in der Open Era (seit 1968) werden, der drei Wimbledon-Titel in Folge gewinnt.
Wimbledon-Märchen ist für Siegemund beendet
Laura Siegemund hat den sensationellen Einzug ins Halbfinale von Wimbledon verpasst. Die 37-Jährige unterlag der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka auf dem Centre Court im All England Club trotz starker Vorstellung und großem Kampf mit 6:4, 2:6, 4:6 und muss weiter auf das erste Grand-Slam-Halbfinale im Einzel in ihrer Karriere warten.

Letzte deutsche Titelträgerin beim Rasenklassiker bleibt damit Angelique Kerber (Kiel) im Jahr 2018. Siegemund darf sich nach einem herausragenden Turnier trotzdem über 400.000 Pfund Preisgeld sowie viele Punkte in der Weltrangliste freuen, die sie von Platz 104 um rund 50 Ränge klettern lassen.
Gegen die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Sabalenka kam Siegemund perfekt ins Spiel. Die Deutsche, die vor der Partie im Turnierverlauf keinen Satz abgegeben und unter anderem die Weltranglistenachte Madison Keys (USA) ausgeschaltet hatte, zog schnell auf 3:0 davon, danach kämpfte sich Sabalenka in die Partie, konnte den Satzverlust aber nicht mehr vermeiden.
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Mitte des zweiten Satzes leistete sich Siegemund eine kleine Schwächephase, Sabalenka nutzte das aus und schnappte sich den Durchgang. Im dritten Satz entwickelte sich ein Krimi - mit dem besseren Ende für die Belarussin. Sabalenka trifft im Halbfinale nun auf die US-Amerikanerin Amanda Anisimova, die mit 6:1, 7:6 (11:9) gegen die Russin Anastassija Pawljutschenkowa gewann und erstmals in die Runde der letzten vier beim Rasen-Klassiker einzog.
Wimbledon: Dimitrov muss trotz Zweisatz-Führung aufgeben
Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner hat in Wimbledon trotz eines klaren Rückstands nach einer Verletzung seines Gegners Grigor Dimitrow noch das Viertelfinale erreicht. Der 23 Jahre alte Italiener kämpfte selbst mit einer Blessur am rechten Ellenbogen, beim Stand von 3:6, 5:7, 2:2 aus Sicht von Sinner musste der Bulgare jedoch aufgeben. Nach seinem Aufschlag zum Spielgewinn im dritten Satz ging Dimitrow mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Knie und hielt sich mit der linken Hand die rechte Brust. Sinner eilte auf die Seite seines Gegners und erkundigte sich nach dessen Befinden. Dimitrow ging zur Behandlung in die Kabine, kehrte kurze Zeit später, gab auf und konnte kaum den Arm heben, um dem Schiedsrichter die Hand zu geben.

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Er ist ein unglaublicher Spieler, das haben wir heute alle gesehen“, sagte Sinner und fügte an: „Er hat so viel Pech in den vergangenen Jahren. Ich hoffe, er erholt sich schnell.“ Das sei nicht „das Ende, was wir alle sehen wollten. Das ist sehr traurig.“
Wimbledon: Djokovic kämpft sich durch - Federer schaut zu
Novak Djokovic hat sich vor den Augen von Roger Federer ins Viertelfinale von Wimbledon gekämpft und jagt weiter die Bestmarke des Titel-Rekordhalters. Nach dem schlechtesten ersten Satz seiner Geschichte beim Rasen-Klassiker gewann der 38 Jahre alte Serbe mit 1:6, 6:4, 6:4, 6:4 gegen den Australier Alex de Minaur. Der Schweizer Federer verfolgte die Partie aus der Royal Box auf der Ehrentribüne des Centre Courts und applaudierte nach dem Matchball im Stehen.

„Es gab jede Menge herausfordernde Momente. Manchmal hätte ich mir gewünscht, ich hätte das Serve and Volley von dem Gentleman, der dort oben steht“, sagte Djokovic an Federer gerichtet. „Es ist wahrscheinlich das erste Mal, dass er zuschaut und ich gewinne. Er ist ein großartiger Champion. Ich habe ihn sehr verehrt, es ist sehr schön, dass er hier zurück ist.“
Djokovic steht zum 16. Mal im Wimbledon-Viertelfinale und feierte dort seinen 101. Sieg, nur Federer hat mit 105 mehr Matches bei den Herren gewonnen. Mit seinem achten Titel im All England Club würde der Weltranglistensechste mit dem langjährigen Rivalen gleichziehen. Djokovic trifft in der Runde der besten Acht nun auf den Italiener Flavio Cobolli, der Marin Cilic aus Kroatien in vier Sätzen bezwang.
Wimbledon: Laura Siegemund stürmt ins Viertelfinale
Laura Siegemund hüpfte vor Freude, stieß einen Urschrei aus und schüttelte ungläubig den Kopf: Im Alter von 37 Jahren hat die Schwäbin völlig unerwartet das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und ihre Traumreise im Südwesten Londons fortgesetzt.
Die deutsche Hoffnungsträgerin ließ sich am Sonntag auch von einer zweimaligen Regenunterbrechung sowie Blitz und Donner nicht aus der Ruhe bringen und bezwang die Argentinierin Solana Sierra hochverdient mit 6:3, 6:2 - fünf Jahre nach dem Viertelfinaleinzug bei den French Open ist es im Einzel der größte Erfolg ihrer langen Laufbahn.

„Das war für mich das härteste Match“, sagte Siegemund, nachdem sie ihrem Partner und Trainer Antonio Zucca um den Hals gefallen war: „Ich bin einfach sehr glücklich, dass ich es geschafft habe.“
In der Runde der besten acht könnte nun ein Kracher-Duell mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka warten. Verstecken muss sich Siegemund, die in vier Matches im All England Club noch keinen Satz abgegeben hat, aber vor niemandem mehr.
Der sensationelle Einzug ins Viertelfinale bringt ihr 400.000 Pfund Preisgeld, in der Rangliste wird die Nummer 104 der Welt nach dem Turnier um rund 50 Plätze klettern. Dabei liegt ihr Fokus eigentlich auf dem Doppel, in London spielt sie aber im Einzel wie entfesselt auf. Im Mixed verzichtete Siegemund am Samstag aus Regenerationsgründen auf einen Start, zu viele Matches steckten ihr an der Church Road schon in den Knochen.
Live! Jan-Lennard Struff gegen Carlos Alcaraz

Wahnsinn! Siegemund schlägt Keys und steht im Achtelfinale
Laura Siegemund hat in Wimbledon die nächste große Überraschung geschafft und erstmals in ihrer Karriere das Achtelfinale beim Rasen-Klassiker erreicht. Die 37 Jahre alte Doppelspezialistin bezwang die Australian-Open-Siegerin Madison Keys aus den USA in der dritten Runde durch eine taktische Meisterleistung mit 6:3, 6:3. Siegemund entnervte die favorisierte 30-Jährige mit ihrem variablen Spiel und zahlreichen Stoppbällen.

In der Runde der besten 16 darf sie sich nun auch gegen Solana Sierra gute Chancen ausrechnen. Die Argentinierin war eigentlich bereits in der Qualifikation gescheitert, rückte aber als Lucky Loserin ins Hauptfeld. Durch den Erfolg sicherte sich Siegemund als letzte verbliebene deutsche Tennisspielerin im Einzel auch 240.000 britische Pfund (278.000 Euro).
Shelton macht kurzen Prozess
Was für eine verrückte Wimbledon-Episode: Nur wenige Augenblicke nach Wiederaufnahme ist das Match von Ben Shelton schon vorbei. Hijikata macht keinen Punkt mehr, der US-Amerikaner serviert drei Asse in Folge und beendet den Kurz-Auftritt mit 6:2, 7:5, 6:4. Kann man so machen.
Wimbledon kurios: Shelton-Match kurz vor Entscheidung abgebrochen
Nachtrag vom Vortrag: Die Zweitrundenpartie von Ben Shelton in Wimbledon wurde am Donnerstagabend um halb zehn wegen Dunkelheit abgebrochen - dabei fehlte dem Amerikaner bei eigenem Aufschlag nur noch ein Spiel zum Sieg gegen Rinky Hijikata aus Australien. Wütend schimpfte der 22-Jährige auf den Schiedsrichter und weitere Offizielle ein, bevor er seine Tennistasche packte und unter dem Jubel der Zuschauer vom Platz ging. „Niemand versteht die Entscheidung des Schiedsrichters“, echauffierte sich die deutsche Tennis-Legende Boris Becker bei X. Die Partie wird nun beim Stand von 6:2, 7:5, 5:4 am Freitag fortgesetzt. (dpa)
5. Tag in Wimbledon: Siegemund gegen Keys, Struff gegen Alcaraz
Am Freitag erwartet die deutschen Tennisfans zwei echte Wimbledon-Highlights: Laura Siegemund bekommt es am Nachmittag (frühestens 14 Uhr) in der 3. Runde mit der Weltranglistensechsten Madison Keys zu tun. Kann die 37. Jährige ein drittes Mal überraschen? Danach tritt Jan-Lennard Struff gegen den Titelverteidiger und French-Open-Champion Carlos Alcaraz an. „Ich brauche eine sehr, sehr gute Leistung, um ihn in Gefahr zu bringen“, blickt der 35-Jährige auf das Match gegen den haushohen Favoriten voraus. Matchbeginn ist nicht vor 16.10 Uhr.

Jan-Lennard Struff steht in der 3. Runde und trifft auf Carlos Alcaraz
Jan-Lennard Struff hat beim Rasen-Klassiker in Wimbledon nach einer starken Vorstellung die dritte Runde erreicht und ein Highlight-Match gegen Carlos Alcaraz perfekt gemacht. Der 35-Jährige besiegte am Donnerstag etwas überraschend den an Position 25 gesetzten Kanadier Félix Auger-Aliassime mit 3:6, 7:6 (11:9), 6:3, 6:4 und trifft nun auf den spanischen Titelverteidiger Carlos Alcaraz.
3. Tag in Wimbledon: Siegemund wirft Fernandez raus
Laura Siegemund hat überraschend zum ersten Mal in ihrer langen Karriere die dritte Runde von Wimbledon erreicht. Die 37-Jährige bezwang beim Rasen-Klassiker die favorisierte Kanadierin Leylah Fernandez mit 6:2, 6:3. Die Partie hatte wegen Regens am Vormittag mit mehr als zwei Stunden Verspätung begonnen.
„Es ist so schön, dafür spiele ich wirklich noch Tennis und noch Einzel, weil ich weiß, dass ich noch geile Ergebnisse haben kann“, sagte Siegemund bei Prime Video. „Ich bin megastolz.“ (dpa)
Wimbledon: Herber Dämpfer! Alexander Zverev fliegt in der ersten Runde raus
Alexander Zverev ist beim Rasen-Klassiker in Wimbledon völlig überraschend bereits in der ersten Runde gescheitert. Nach dem Abbruch am Vorabend beim Stand von 1:1-Sätzen verlor der Tennis-Weltranglistendritte mit 6:7 (3:7), 7:6 (10:8), 3:6, 7:6 (7:5), 4:6 gegen den Franzosen Arthur Rinderknech.
Bei mehr als 30 Grad auf dem Centre Court zeigte Zverev nach Wiederaufnahme der Partie am Nachmittag eine ganz schwache Vorstellung. Er rettete sich zwar in den fünften Satz, konnte dann aber einen frühen Aufschlagverlust zum 1:2 nicht mehr wettmachen. Das Spiel war am Vorabend abgebrochen worden, weil in Wimbledon wegen des Lärmschutzes für die Anwohner nicht nach 23.00 Uhr gespielt werden darf. (mit dpa)

Wimbledon: Tatjana Maria unterliegt Katie Volynets
Am Dienstagmittag war die wohl größte Hoffnung des deutschen Damen-Tennis an der Reihe. Tatjana Maria bestritt ihr Erstrundenmatch in Wimbledon gegen die US-Amerikanerin Katie Volynets, Nummer 98 der Weltrangliste. Die auf Rang 45 geführte deutsche Rasen-Spezialistin ging als Favoritin in die Partie auf Court 15, kassierte aber eine bittere Dreisatz-Niederlage: 6:4, 6:7, 1:6.
2. Tag in Wimbledon: Zverev setzt Match am Nachmittag fort
Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev kämpft in Wimbledon mit viel Mühe gegen das frühe Aus in Runde eins – und bekommt eine Nacht Zeit, um sich zu sammeln. Die Partie des Weltranglistendritten gegen den Franzosen Arthur Rinderknech wurde am Montagabend beim Stand von 6:7 (3:7), 7:6 (10:8) aus Sicht von Zverev aus Lärmschutzgründen unterbrochen und wird am Dienstag fortgesetzt. Der Beginn ist laut Veranstalter „nicht vor 14.30 Uhr“ angesetzt. (mit sid)

Altmaier scheitert deutlich am Kanadier Diallo
Daniel Almaier musste in der ersten Runde von Wimbledon bereits die Segel streichen. Der Sandplatzspezialist hatte gegen den aufstrebenden Kanadier Gabriel Diallo keine Chance, unterlag 1:6, 2:6, 4:6.
Wimbledon: Jan-Lennard Struff setzt sich in vier Sätzen durch
Jan-Lennard Struff hat in Wimbledon ein seltenes Erfolgserlebnis gefeiert. Der 35-Jährige setzte sich am Montag 6:2, 5:7, 6:3, 6:3 gegen den Österreicher Filip Misolic durch und zog in die zweite Runde ein. Für Struff geht es im All England Club nun gegen den an Nummer 25 gesetzten Kanadier Felix Auger-Aliassime weiter, der den Australier James Duckworth 6:2, 3:6, 6:7 (2:7), 6:4, 6:4 bezwang.
Überraschung: Siegemund siegt gegen Stearns
Nach Eva Lys war Laura Siegemund auf Court 8 an der Reihe. Der 37-Jährigen gelang eine echte Überraschung: Auf Weltranglistenplatz 103 geführt schlug sie die Nummer 35 des WTA-Rankings, die US-Amerikanerin Peyton Stearns, souverän mit 6:4 und 6:2. Damit ist auch die zweite deutsche Spielerin in die 2. Runde von Wimbledon eingezogen.
1. Runde Wimbledon: Eva Lys siegt gegen Yuan
Gelungener Start für das deutsche Damen-Tennis in Wimbledon! Eva Lys, Nummer 61 der Welt und Achtelfinalistin bei den Australian Open, setzte sich in drei hart umkämpften Sätzen (6:4, 5:7, 6:2) gegen die in der Weltrangliste einen Platz besser positionierte Chinesin Yue Yang durch.

Die Matches der Deutschen in Runde 1
Alle drei deutsche Tennis-Herren spielen ihr Auftaktmatch am Montag. Alexander Zverev darf gleich zu Beginn auf dem legendären Centre Court ran. In der 1. Runde bekommt es der Weltranglistendritte frühestens ab 17.20 Uhr mit dem Franzosen Arthur Rinderknech zu tun. Jan-Lennard Struff trifft gegen 14.20 Uhr auf den Österreicher Filip Misolic, Daniel Altmaier gegen 16 Uhr auf den Kanadier Gabriel Diallo.

Bei den Damen macht Eva Lys am Montag (ab 12 Uhr) den Anfang gegen die Chinesin Yue Yuan, es folgt gegen 13.10 Uhr Laura Siegemund mit ihrem Match gegen die US-Amerikanerin Peyton Stearns. Am Dienstag ab 12 Uhr steigen Tatjana Maria gegen Katie Volynets sowie Ella Seidel gegen die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro in das Turnier ein.
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Preisgelder in Wimbledon explodiert
2025 bekommen die Wimbledon-Sieger im Einzel rund drei Millionen Britische Pfund, das sind rund 3,5 Millionen Euro und nochmal 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor drei Jahren gab es für die Champions noch zwei Millionen Pfund (ca. 2,3 Millionen Euro). Das kumulierte Preisgeld in Wimbledon steigt 2025 auf die Rekordsumme von 53,5 Millionen Pfund, das entspricht etwa 62,8 Millionen Euro.
Zverev führt deutsches Septett in Wimbledon an
Neben Alexander Zverev gehen insgesamt sechs deutsche Profis in Wimbledon an den Start - so wenige wie seit 1982 nicht mehr. Bei den Herren sind sonst nur noch Daniel Altmaier und Jan-Lennard Struff dabei. Bei den Damen mischen neben Tatjana Maria noch Qualifikantin Ella Seidel, Laura Siegemund und Eva Lys mit.
Auch Zverev dabei: Die Favoriten in Wimbledon
Deutschlands Topspieler Alexander Zverev zählt auch beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres zum Kreis der Favoriten. Der Weltranglistendritte unternimmt einen weiteren Anlauf auf den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Im Weg stehen ihm dabei vor allem die beiden aktuell wohl besten Tennisspieler der Welt: der Weltranglistenerste Jannik Sinner und der French-Open-Champion Carlos Alcaraz. Daneben schielt Altmeister Novak Djokovic auf seinen insgesamt 25. Grand-Slam-Titel.

Bei den Damen werden der Nummer eins Aryna Sabalenka die größten Titel-Chancen bescheinigt, die Belarussin wartet noch auf ihren ersten Turnier-Triumph im Süden Londons. Elena Rybakina gewann das wichtigste Tennis-Event der Welt im Jahr 2022 und geht als weitere heiße Titel-Kandidatin an den Start, genauso wie Iga Swiatek, die zuletzt das WTA-Turnier von Bad Homburg gewinnen konnte, French-Open-Siegerin Coco Gauff sowie die Nummer drei Jessica Pegulla. Die deutschen Hoffnungen liegen vor allem auf Rasenspezialistin Tatjana Maria. Die 37-Jährige gewann zuletzt sensationell das Vorbereitungsturnier von London.






