Wimbledon steht vor der Tür und damit das größte Tennisturnier des Jahres - auch wenn es weitere drei Grand Slams gibt. Wann startet das Turnier? Wer überträgt die heißen Duelle auf Rasen? Welche Stars sind dabei und wie stehen die Chancen für Alexander Zverev? Hier finden Sie alle wichtigen Infos.
Wie kann man Wimbledon live verfolgen?
Amazon Prime Video zeigt Wimbledon 2025 exklusiv in Österreich und Deutschland.. In Großbritannien zeigt die BBC das Turnier im Free-TV. Der offizielle Livestream ist über wimbledon.com und die Wimbledon-App verfügbar.
Wie bekommt man Tickets?
Wimbledon-Tickets sind eine begehrte Ware – Optionen gibt es dabei mehrere: Über die öffentliche Ticket-Lotterie (“Public Ballot“) im Vorfeld, Tageskarten vor Ort durch Anstellen in der legendären „Queue“ sowie über offizielle Hospitality-Pakete oder Partner-Verkäufe.
Was ist Wimbledon eigentlich?
Wimbledon ist das älteste und prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Es gehört zu den vier Grand Slams im Kalenderjahr und wird als einziges noch auf Rasen ausgetragen – im traditionsreichen All England Lawn Tennis and Croquet Club im Londoner Stadtteil Wimbledon. In diesem Jahr wird bereits die 138. Ausgabe ausgetragen.
Wann findet Wimbledon 2025 statt?
Das Turnier beginnt am Montag, den 30. Juni traditionell mit dem ersten Herren-Einzel des Titelverteidigers und endet am Sonntag, den 13. Juli 2025 mit dem Herren-Finale auf dem Centre Court, der insgesamt Platz für 15.000 Zuschauer bietet.
Wer sind die Titelverteidiger?
Herren-Einzel: Carlos Alcaraz (Spanien)
Damen-Einzel: Barbora Krejcikova (Tschechien)
Wie stehen die Chancen für Alexander Zverev?
Alexander Zverev gehört 2025 erneut zum erweiterten Favoritenkreis. Der 27-Jährige reist mit einem soliden Selbstvertrauen nach London: Im Juni stand er im Finale von Hamburg, im Anschluss im Halbfinale von Halle – ein klarer Fingerzeig, dass er auch auf Rasen konkurrenzfähig ist.

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Wimbledon bleibt allerdings ein ungelöstes Kapitel in seiner Karriere: Sein bestes Ergebnis ist bis dato der Einzug ins Achtelfinale – dies gelang ihm dreimal (2017, 2021 und 2024). Zverevs kraftvolles Grundlinienspiel ist auf dem schnellen Rasen zwar nicht ideal, aber er hat sein durchschnittliches Netzspiel weiterentwickelt und wirkt mental gefestigt. Der diesjährige Vorstoß zumindest ins Viertelfinale ist bei einem guten Draw realistisch.
Wann gab es den letzten deutschen Wimbledon-Sieg?

Herren: Michael Stich gewann 1991 im Finale gegen Boris Becker – das bislang letzte deutsche Wimbledon-Finale bei den Herren.
Damen: Angelique Kerber triumphierte 2018 mit einem glatten Finalsieg über Serena Williams – die erste deutsche Siegerin seit Steffi Graf (1996).
Neben Zverev: Welche weiteren deutschen Spieler:innen sind dabei?
Es gibt einen Tiefstwert zu beklagen: Insgesamt sind nur sieben deutsche Einzelspieler mit von der Partie. Neben Zverev sind noch Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier im Rennen.

Bei den Damen sind Tatjana Maria, die für den TC Bredeney schon spielte und einen überraschenden wie überragenden Turniersieg beim Vorbereitungsturnier im Londoner Queen‘s Club feierte, sowie Eva Lys und Laura Siegemund mit von der Partie. Zudem hat Ella Seidel den harten Weg über die Qualifikation geschafft und ist auch in der Hauptrunde.
Was ist das Besondere an Wimbledon?
Wo fängt man da an? Allein die Tatsache, dass nur bei diesem Grand Slam auf Rasen gespielt wird, der schnellste Belagformat. Zudem gibt es nur in London die strikte Kleiderordnung – alle Akteure müssen zu 90 Prozent in Weiß auflaufen.
Das Turnier gilt darüber hinaus als ältestes der Welt. Erstmals wurde es 1877 ausgetragen. Bei kaum einem anderen Tennisereignis ist die Promidichte höher - die berühmte Royal Box lädt Weltstars wie Hugh Grant oder David Beckham ein. Voraussetzung dabei ist ein adretter Kleidungsstil – hier kommen die Zuschauer nicht selten im Dreiteiler statt in lässiger Sportklamotte.
Was passiert bei Regen?
Auf dem Centre Court und Court No. 1 gibt es schließbare Dächer, sodass dort auch bei Regen gespielt werden kann. Auf den Außenplätzen kann es aber weiterhin zu Verzögerungen kommen – typisch britisch.
Wie viel Preisgeld gibt es?
Das Gesamtpreisgeld für Wimbledon 2025 liegt bei 62,8 Millionen Euro. Der Sieger erhält 3,53 Millionen Euro.
Wer sind die großen Favoriten 2025?
Herren: Carlos Alcaraz (Titelverteidiger), Jannik Sinner und Novak Djokovic– und möglicherweise auch Zverev. Auch ein Aufschlagriese wie Taylor Fritz ist hierbei zu nennen.
Damen: Iga Świątek, Aryna Sabalenka, Elena Rybakina.




