Zwei Kopfballtore sorgten dafür, dass Deutschland die Partie im Nations-League-Viertelfinale gegen Italien drehte und mit 2:1 (1:1) gewann. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann steigerte sich in der zweiten Hälfte und belohnte sich mit den Toren von Leon Goretzka und Tim Kleindienst. Beide fanden nach der Begegnung viele positive Worte.

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„Es war sehr schön. Die Nationalhymne zu Beginn hat mich mehr gepackt als gedacht. Ich bin gerade sehr glücklich“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern München am ARD-Mikrofon. Der Torschütze zum 2:1 fand derweil auch die erste Hälfte nicht so schlecht. „Natürlich passen wir beim Gegentreffer nicht auf. In der zweiten Hälfte haben wir umgestellt und hatten mehr Präsenz in der Box.“

Davon profitierte auch Kleindienst. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit dem Team auf dem Feld zu stehen und wenn du dann noch mit einem Sieg nach Hause fährst, ist es umso schöner. Insgesamt war es ein super Auswärtsspiel. Schöner kann ein Abend nicht enden“, sagte der Stürmer von Borussia Mönchengladbach. 

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Viel Lob bekam auch Torwart Oliver Baumann. Er verhinderte, dass die deutsche Mannschaft kein zweites Tor kassierte und war dementsprechend nach dem Anpfiff sehr zufrieden. „Es war unbeschreiblich. Es hat total Spaß gemacht. Ich genieße es gerade sehr.“ Zum zwischenzeitlichen Gegentor zum 1:0 für Italien durch Sandro Tonali sagte der 34-jährige Folgendes: „Sie spielen den Ball überragend in die Tiefe. Bei dem Spitzenwinkel hatte ich eigentlich das Gefühl, dass ich den Ball habe. Er musste den Ball auf jeden Fall richtig weit nach hinten passen. Aber das war schon top gespielt, das muss man anerkennen.“

Tim Kleindienst entschuldigt sich beim seinem Torwart Oliver Baumann

In der zweiten Halbzeit verhinderte der Hoffenheimer ein Eigentor von Kleindienst mit einem starken Reflex. „Es sieht ihn sehr spät und hält ihn dann sensationell. Er hat uns damit den Sieg gesichert“, lobte ihn sein Trainer. Die neue Nummer eins habe nicht gesehen, dass der Ball von dem Gladbacher Angreifer kam. „Die Kugel kam durch die Menschenmenge auf mich zu. Ich war froh, dass ich den Ball um den Pfosten lenken konnte“, erklärte der Schlussmann.

Dieser entschuldigte sich nach der Partie bei seinem Torwart. „Es tut mir leid, Olli. Schlotti ist da am Ball vorbeigerauscht und dann bin ich ein bisschen panisch hin.“ Der Bundestrainer war insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung und lobte die gesamte Mannschaft. An diesem Sonntag steht das Rückspiel in der Nations League gegen Italien an. Anpfiff ist um 20.45 Uhr (RTL) in Dortmund.