Seit diesem Freitag kann man sagen: Fridays For Future ist nun eine Massenbewegung. Zuvor sind an schlechten Freitagen vielleicht 30 Schüler durch Essen gezogen, an guten waren es zuletzt auch mal 400. Darum hatten die Organisatoren zum „globalen Klimastreik“ eine Demo mit 600 Teilnehmern angemeldet. Es kam etwa die dreizehnfache Menge.

Rund 8000 Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrer, Gewerkschafter, Kirchenmitglieder - kurz: Erwachsene - ziehen nach Schätzung der Veranstalter und offizieller Stellen an diesem 20. September durch die Stadt. Und so läuft es im ganzen Ruhrgebiet: Oberhausen bringt 2000 Teilnehmer auf die Straße. In Gelsenkirchen füllen viele Hundert die halbe Fußgängerzone. In Bochum sind es wohl ebenfalls 8000 Menschen, seit der Schließung des Opel-Werks gab es hier keinen größeren Protest.