Currypulver ist nicht gleich Currypulver: Es kann mild schmecken – oder ordentlich Feuer mitbringen. Der Name auf der Verpackung verrät darüber allerdings oft weniger als die Zutatenliste. Steht Chili weit vorne, wird’s meist schärfer. Fehlt es komplett, bleibt die Mischung eher mild. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Ein kurzer Moment in der heißen Pfanne lohnt sich immer. Schon etwa zwei Minuten Rösten reichen aus, damit die gemahlenen Gewürze ihr volles Aroma entfalten. Genau dann passiert diese kleine Aroma-Explosion, die Currys so besonders macht. Und noch ein kleiner Hinweis aus der Versuchsküche: Currypulver sollte nicht ewig geöffnet im Schrank stehen. Mit der Zeit verliert die Mischung nämlich spürbar an Kraft.

Rezept: Ruck-zuck-Geschnetzeltes in Currysoße

  • Die Zutaten aus diesem Rezept reichen für 4 Portionen.
  • Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
  • Nährwertangaben: Pro Portion ca. 31 g E, 5 g F, 53 g KH, 415 kcal

Zutatenliste:

  • 200 g Basmatireis
  • Salz, Pfeffer
  • 1 große Zucchini (ca. 350 g)
  • 100 g Zuckerschoten
  • 100 g kleine Champignons
  • 2 EL Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 400 g Putengeschnetzeltes
  • 1 EL TK-Zwiebeln
  • 1 EL TK-Knoblauch
  • 2 TL Currypulver (siehe Text)
  • 600 ml Hühnerbrühe
  • 200 g Schmand
  • 2–3 EL Limettensaft

1 Reis nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen. Inzwischen Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Zuckerschoten waschen. Champignons putzen und halbieren.

2 Öl in einem Topf erhitzen, Fleisch darin ca. 3 Minuten goldbraun anbraten. Gefrorene Zwiebeln und Knoblauch, Zucchini, Zuckerschoten und Champignons zugeben, mit Currypulver bestäuben und ca. 2 Minuten mitbraten. Hühnerbrühe angießen und 5–8 Minuten köcheln.

3 Schmand einrühren. Curry mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Reis anrichten.

fmg