NRW-Bußgeldkatalog für

Corona-Verstößen in NRW: Das sind die geltenden Bußgelder

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Neue Coronaregeln in NRW treten am Mittwoch in Kraft

Neue Coronaregeln in NRW treten am Mittwoch in Kraft

Am 24. November treten in NRW schärfere Coronaregeln in Kraft. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informierte über die Maßnahmen.

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Essen/Düsseldorf.   Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung in NRW können teuer werden. Bei einer Strafe sind theoretisch bis zu 5000 Euro fällig.

Mit der neuen Coronaschutzverordnung, die seit dem 30. Dezember in NRW in Kraft ist, gilt auch weiterhin ein verschärfter Bußgeldkatalog. Teuer wird es für all jene, die Impfpässe oder Testnachweise fälschen: Sie können mit bis zu 5000 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden.

So viel kosten die Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von NRW:

  • Verstoß gegen die Maskenpflicht: Wer keine Atemschutz- oder medizinische Gesichtsmaske trägt (zum Beispiel in Bus und Bahn), dem droht ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.
  • Verstoß gegen G-Regeln: Wer nicht nachweisen kann, dass er geimpft, genesen oder getestet ist (3G-Regel) und dennoch ein Angebot nutzt, wo das erforderlich wäre - zum Beispiel ein Konzert besucht - der muss ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro zahlen. Wer wissentlich Menschen einlässt / bedient, die nicht über einen der G-Nachweise verfügen, kann mit 1000 Euro Bußgeld belangt werden.
  • Verstoß gegen Kontrollen: Wer etwa Impf- und Genesenenzertifikate oder Testnachweise nicht kontrolliert, dem drohen 2000 Euro Bußgeld
  • Fälschungen/Betrug: Wer einen fremden oder gefälschten Impfnachweis vorlegt, kann mit bis zu 1000 Euro Bußgeld belangt werden. Wer wissentlich falsche Dokumente zulässt, dem drohen sogar 2000 Euro Bußgeld. Das gilt etwa wer seinen Mitarbeiter in die Firma lässt, obwohl dieser weder geimpft, genesen oder getestet ist. Wer ein Dokument fälscht, muss zwischen 2000 und 5000 Euro Strafe zahlen. Gleiches gilt, wenn Ergebnisse gemeldet werden, denen gar keine Testung zugrunde liegt.
  • Verstoß gegen Quarantäne-Regeln: Wer sich nicht rechtzeitig oder nicht in Quarantäne begibt, obwohl er müsste, muss 250 Euro Bußgeld bezahlen. Genauso hoch ist das Bußgeld, wenn man in der Quarantäne Besuch empfängt.

Die Regelsätze gelten für einen Erstverstoß. Sie sind bei Folgeverstößen bzw. mehrmaligen Verstößen jeweils zu verdoppeln. Im Einzelfall haben die Behörden - zumeist die kommunalen Ordnungsämter - auch die Möglichkeit, weitergehende Schutzmaßnahmen anzuordnen.

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