NRW ermöglicht Menschen ab 60 Jahren sowie Jüngeren mit bestimmten Vorerkrankungen die zweite Corona-Auffrischungsimpfungen in kommunalen Impfstellen. Bedingung: Die erste Booster-Impfung oder die letzte Corona-Infektion müssen mindestens sechs Monate zurückliegen, erklärte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag. Die zweite Auffrischungsimpfung solle mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen, wenn möglich mit dem gleichen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.
Regierung rät: Nicht auf neuen Impfstoff warten
„Dies ist ein wichtiger Schritt, um einen optimalen Immunschutz für den kommenden Herbst und Winter für diese Personengruppen zu erreichen“, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Über 60-Jährige sollten nicht auf neue Impfstoffe warten, denn ein Abwarten sei mit dem erhöhten Risiko einer Infektion und eines schweren Krankheitsverlaufes verbunden. Die vorhandenen Impfstoffe schützten wirksam vor einem schweren Verlauf. Mit diesem Angebot folgt das Land einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko).



