Ein neues Bündnis aus bisher 20 Gesamt- und Sekundarschulen fordert die NRW-Landesregierung auf, Schulen „in prekären Lagen“ finanziell besonders zu fördern und mit 25 Prozent mehr Personal auszustatten. „Ungleiches muss ungleich behandelt werden. Die Situation an Schulen in benachteiligten Vierteln wird immer schlimmer“, sagte Rainer Dahlhaus, einer der Sprecher des Bündnisses „Schule hoch drei“, im Landtag. Hinter der Initiative steht der Verein „GGG“, der die Interessen der Gesamtschulen vertritt. Er lädt andere Schulformen ein, sich an dem Protest zu beteiligen.
Das Bündnis kritisiert die „Talentschul-Förderung“ der Landesregierung. Von diesem Schulversuch sollen 60 Schulen in Stadtteilen „mit besonderen Herausforderungen“ profitieren. Dies reiche bei weitem nicht. Hunderte Schulen in NRW benötigten diese Hilfe. Von dem Schulversuch seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Die Gründe, warum vielerorts Schüler benachteiligt sind, seien längst bekannt.


