Kirchen, Gewerkschaften, Eltern, Lehrer und Wissenschaftler. Studenten, Umwelt-, Wohlfahrts- und Naturschutzverbände. Vereine, Unternehmen, Parteien und Prominente – ein breites gesellschaftliches Bündnis bekennt sich zu den Forderungen der von Schülern getragenen Bewegung Friday for Future und ruft zur Teilnahme am „Klimastreik“ am kommenden Freitag auf.
Ob sich die Bewegung als politische Kraft aber tatsächlich über das Datum hinaus etablieren und etwas auf Dauer bewegen kann, sei noch nicht ausgemacht, urteilen Experten. „Auf jeden Fall hat die Bewegung bewiesen, dass sie Menschen mobilisieren kann“, sagt der Essener Politikwissenschaftler Achim Goerres. Aber noch sei nicht klar, ob der große Schwung nicht bald wieder verpufft.


