Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische CDU hat sich scharf von der AfD abgegrenzt und eine Zusammenarbeit mit der Partei kategorisch ausgeschlossen. Damit stützt der größte Landesverband das von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigte Kooperationsverbot der Union mit den Rechtspopulisten.

„Ich zähle die AfD im Moment zu den Parteien, die nicht an demokratischen Zielen orientiert sind“, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Bodo Löttgen am Dienstag. „Damit kann es weder im Landtag noch auf Bundesebene eine Zusammenarbeit geben.“ Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) mutmaßlich durch einen Rechtsextremisten habe es im Internet Äußerungen gegeben, die „unsäglich und nicht mit dem Grundgesetz vereinbar“ gewesen seien, so Löttgen. Es gelte in der CDU-Landtagsfraktion unverändert ein zwei Jahre alter Beschluss, dass es „keine Zusammenarbeit mit der AfD in irgendeiner parlamentarischen Angelegenheit geben kann und geben wird“.