Im Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat jetzt der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen. Grund sind die Hinweise auf einen rechtsextremistischen Hintergrund des Mordes.

Die Bundesanwaltschaft hatte den Mord an Lübcke am Montag als politisches Attentat eingestuft und geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Nach der Ermordung Lübckes warnt der Rechtsextremismusexperte Gideon Botsch zudem vor einer erhöhten Terrorgefahr. „Die nächsten 12 bis 18 Monate werden besonders gefährlich“, sagte der Leiter der Forschungsstelle für Antisemitismus und Rechtsextremismus des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität Potsdam dem «Tagesspiegel».

luz/mk