Vor allem in seiner zweiten Amtszeit setzt Donald Trump gerne seinen Namen auf Dinge. Egal ob auf neuen Kriegsschiffen, Dollarscheinen oder dem Kennedy-Center in Washington – überall werden die US-Amerikaner an ihren Präsidenten erinnert. Dazu sollen bald sogar US-Reisepässe mit einem Abbild des Republikaners ausgegeben werden. Nach Angaben des Außenministeriums wird in einer Sonderserie zum 250. Jubiläum der USA ein Bild von Donald Trump zu sehen sein.
Die limitierte Sonderserie soll – solange verfügbar – Standard in der Hauptstadt Washington sein, wie Medien unter Berufung auf die Behörde berichteten. Online und anderswo solle es das klassische Design geben.
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Trump auf Reisepässen: Weißes Haus kontert Kritik mit Obama-Vergleich
Das Trump-Bild im Pass ist an das offizielle Porträt seiner zweiten Amtszeit angelehnt. Im Hintergrund von Trump ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 abgebildet.
Patriot passport unlocked. 🦅
— The White House (@WhiteHouse) April 28, 2026
Limited edition. Stamped for America 250. 🇺🇸 pic.twitter.com/86uxPS1FEk
Awuf Online-Plattformen sorgte der Plan zum Teil für beißende Kritik und Spott. Manche Nutzer kritisierten, nur autokratische Herrscher oder Diktatoren ließen ihr Abbild derart verherrlichen. Der Account des Weißen Hauses beim Online-Dienst X wiederum konterte mit dem Foto einer Sonderkarte des Washingtoner Nahverkehrs aus Anlass der Amtseinführung von Präsident Barack Obama 2009 mit dessen Abbild.
News aus den USA
Trumps Name ist überall: Ob Visum oder Dollar-Schein
Trump (79) legt in seiner zweiten Amtszeit großen Wert darauf, seinen Namen oder sein Abbild prominent zu platzieren. So gibt es zum Beispiel die „Trump Gold Card“, die für eine Million Dollar ein Visum mit Bleiberecht in den USA bieten soll. Trumps Porträt ist auch auf der Jahreskarte für US-Nationalparks zu sehen. Seine Unterschrift soll – ein Debüt für einen amtierenden Präsidenten – auch auf Dollarscheine kommen. Eine renommierte Kulturinstitution in der Hauptstadt, das Kennedy Center, ließ er zudem in Trump Kennedy Center umbenennen.
dpa







