Organspende-Prozess
Angeklagter im Organspende-Skandal bestreitet finanzielle Motive
Göttingen. Der angeklagte Arzt im Göttinger Prozess um Betrug bei Organ-Transplantationen soll den Tod von Patienten in Kauf genommen haben. Am zweiten Verhandlungstag deutete sich an, wie schwer es für die Staatsanwaltschaft wird, seine Opfer zu benennen. Der Arzt verstritt den Standpunkt, es habe nie einen Mangel an Spenderorganen gegeben.

Der angeklagte Arzt (l) im Prozess um einen Transplantations-Skandal spricht am 23.08.2013 in einem Saal am Landgericht in Göttingen mit seinem Verteidiger Steffen Stern. Der Angeklagte muss sich im Transplantations-Skandal am Göttinger Uniklinikum wegen versuchten Totschlags in elf und Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen verantworten.© Swen Pförtner/dpa




