Organspende-Skandal
Arzt nach Organspende-Skandal wegen versuchten Totschlags vor Gericht
Göttingen. Im Göttinger Transplantationsskandal muss sich ab Montag erstmals ein Arzt wegen der gezielten Manipulation von Krankenakten vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Chirurgen versuchten Totschlag in elf Fällen vor, weil durch gefälschte Krankenakten dessen Patienten bevorzugt Organe erhielten, während andere leer ausgingen und möglicherweise starben.

Der Skandal um die manipulierte Vergabe von Spenderorganen sorgte im vergangenen Jahr bundesweit für Schlagzeilen. Jetzt beginnt die juristische Aufarbeitung. Vor dem Landgericht Göttingen muss sich ein Medizinprofessor wegen versuchter Tötungsdelikte verantworten.© dpa




