Nahverkehr

Statistiken helfen nicht gegen Verspätungen

Statistiken über Verspätungen im Nahverkehr reichen nicht. Flexiblere Arbeitszeiten und Heimarbeit können Entlastung bringen.

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Mobilität in NRW und vor allem im Ruhrgebiet bleibt eine Dauerbaustelle. Nicht nur Züge und S-Bahnen sind hoffnungslos überlastet. Das gesamte Straßennetz, Brücken, Flüsse, Kanäle, Schleusen und auch der Düsseldorfer Flughafen sind längst an ihre Grenzen gestoßen. Die Infrastruktur hält mit der pulsierenden wirtschaftlichen Entwicklung einfach nicht mehr mit.

Das hat unterschiedliche Gründe. Viel zu lange hat der Staat versäumt, Geld für Brücken und Straßen in die Hand zu nehmen. Die Deutsche Bahn und Nahverkehrsunternehmen sind unterfinanziert. Inzwischen fehlt ihnen auch Personal, um alle Strecken zu bedienen. Die Probleme sind bekannt. Zwar fließt nun endlich viel Geld in die Infrastruktur. Doch Baustellen brauchen Zeit.

Statistiken über die Pünktlichkeit von Zügen zu führen ist müßig. Baumaßnahmen werden nicht ausreichen, so lange alle Schulen um acht Uhr beginnen und Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht mehr Flexibilität und Möglichkeiten zur Heimarbeit ermöglichen. Logistiker werden nicht daran vorbei kommen, auch nachts zu liefern. Politik und Wirtschaft haben es selbst in der Hand.

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