Fernstraßenbau

Das Leid der Autofahrer

Die Landesregierung will den Fernstraßenbau voranbringen. Das ist gut so. Aber Autofahrer müssen sich zunächst auf mehr Baustellen einstellen.

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Die neue Landesregierung macht ernst mit einem weiteren Wahlversprechen: Erfolgreicher als bisher soll das verkehrsreichste Bundesland mit dem jetzt von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst vorgestellten Masterplan Fernstraßenbau aus dem seit Jahren verschleppten Investitionsstau im Straßenbau navigiert werden. Arbeitspläne sollen dazu jährlich abgeglichen, Ziele konkretisiert und ein spezieller Kriterienkatalog für die Dringlichkeit der Maßnahmen entwickelt werden. Das klingt zumindest nach einer systematischen Vorgehensweise. Ob Schwarz-Gelb gegenüber der rot-grünen Vorgängerregierung am Ende der bessere Straßenbauer sein wird, muss sich freilich noch erweisen.

Am Geld jedenfalls kann die Sanierung des NRW-Fernstraßennetzes nicht scheitern. 20 Milliarden Euro stellt der Bund in den kommenden zwölf Jahren dafür zur Verfügung. Schon Wüsts sozialdemokratischer Amtsvorgänger Michael Groschek rief deshalb ein Jahrzehnt der Baustellen im Land aus. In den Ohren staugeplagter Autofahrer klang das schon damals wie eine Drohung. Bedeuten viele Baustellen doch: Der Hindernisparcours auf NRW-Autobahnen wird so bald kein Ende nehmen.

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