Mit Kassem Soleimani haben die USA den Architekten der iranischen Expansionspolitik im Nahen Osten getötet. Der Kommandant der Al-Kuds-Brigaden, die für die Auslandsoperationen der Revolutionsgarden zuständig sind, war ein Strippenzieher mit gewaltigem Einfluss auf das politische und militärische Geschehen im Irak, in Syrien, im Jemen und im Libanon.
Aus amerikanischer Sicht war seine Ermordung am Flughafen in Bagdad die folgerichtige Reaktion auf seinen destruktiven Einfluss in der Region, speziell aber auch Vergeltung für den Angriff auf die US-Botschaft im Irak, der von den irakischen Milizen orchestriert wurde, die auf den Befehl Soleimanis hörten.


