Es gibt mit Sicherheit leichtere Jobs als den, den Mike Wunderlich am 2. Januar angetreten ist. Der neue Trainer des Wuppertaler SV übernimmt einen Verein, der bis zum Hals im Abstiegskampf der Regionalliga steckt. Der jüngste Kader aller ersten Mannschaften, der zweitniedrigste Marktwert, dazu ein mit seiner Verpflichtung zurückgetretener Sportvorstand und Ultras, die sich gegen den amtierenden Sportchef richten.

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Nach außen lässt sich Mike Wunderlich davon nicht irritieren. Warum auch? Es ist schließlich nicht seine erste Station im Fußball. Als Spieler war er vor allem für Viktoria Köln, aber auch für Essen, den FSV Frankfurt und Kaiserslautern im Einsatz. Sein Vater Franz Wunderlich, der amtierende Sportvorstand von Viktoria Köln, ist im Fußballgeschäft ebenfalls kein Unbekannter.

Trainervorstellung Wuppertaler SV
Mike Wunderlich ist der neue Trainer des Wuppertaler SV. Mit ihm will der WSV um Gaetano Manno (l. Sportlicher Leiter WSV) den Klassenerhalt in der Regionalliga erreichen. © FUNKE Foto Services | Stefan Rittershaus

Trotzdem ist der WSV ein großer Sprung für den 39-Jährigen. Zuvor hatte Wunderlich den Sechstligisten Ahrweiler BC trainiert. In Wuppertal erwartet man nun schnelle Ergebnisse von ihm. In den ersten beiden Pflichtspielen des neuen Jahres geht es gegen Velbert und Rödinghausen direkt um alles.

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Darum konzentriert sich Wunderlich im Kontakt mit dem Team als erstes um die Basics. Fehlervermeidung steht ganz oben auf der Liste. Wie erfolgreich diese Devise ist, wird sich im Bestfall am Ende der Saison zeigen.