„Die Wittener dürfen froh sein, so einen schönen Fleck wie das Muttental vor ihrer Haustür zu haben, der so eine Sauerei nicht verdient hat.“ Das schrieb ein Bürger am Samstag (15.8.) per Mängelmelder an die Stadt. Er hatte auf einem Wanderweg im Waldstück an der Rauendahlstraße alte Fenster gefunden, die dort einfach entsorgt worden sind.

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„Wie lange sie dort liegen, wissen wir nicht, aber dass das eine ziemlich schlechte Idee ist, steht fest“, schreibt die Stadt. Sie stellt klar: Alte Fenster sind Bauabfall. Damit haben sie „grundsätzlich nichts in einem Wald verloren“. Außerdem können die Fenster für Menschen und Tiere gefährlich werden, wenn das Glas zersplittert.

Stadt Witten: Bauschutt kann auch günstig entsorgt werden

Die Stadt weist noch auf eine weitere mögliche Gefahr hin. Laut Wittener Feuerwehr sei es zwar recht unwahrscheinlich, dass Glasscherben einen Waldbrand auslösen, aber ganz auszuschließen sei es nicht.

Der Bauschutt müsse nun von jemand anderem auf eigene Kosten entfernt werden, so die Stadt. Dabei hätte es „kostengünstige Möglichkeiten“ gegeben, ihn richtig und „umweltfreundlich“ zu entsorgen.

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Gebühren für verschiedene Abfälle

Wären die Fenster mit einem Anhänger zum Wertstoffhof am Bebbelsdorf 73 gefahren worden, anstatt in den Wald, wäre eine Gebühr von 13 Euro fällig geworden, rechnet die Stadt vor. Das gilt bei einem Gesamtgewicht unter 200 Kilogramm. Eine PKW-Ladung Bauschutt kostet zehn Euro.

Wer dagegen Rest-, Bio- und Grünabfall, alte Autoreifen, Altholz, Mineralfaserabfall oder Asbestabfall entsorgen möchte, kann die jeweiligen Gebühren auf der Seite der AHE unter ahe.de/wertstoffhof-g einsehen.

Wertstoffhof nimmt kostenlos Elektrogeräte an

Am Wertstoffhof können Privatpersonen außerdem kostenlos Elektro- und Kühlgeräte, Metallschrott, Pappe und Papier sowie Kartonagen, Styropor aus Verpackungen und Kunststoffe (ausschließlich Hartkunststoff) abgeben.

Einmal im Jahr kann auch der Sperrmüll kostenlos abgeholt werden. Auf witten.de unter dem Stichwort „Sperrmüll“ gibt es eine Auflistung, was darunter fällt und was nicht. Dort kann außerdem ein Termin zur Abholung vereinbart werden. „Gründe, Abfall in der Natur zu entsorgen, gibt es also nicht“, resümiert die Stadt.