Angesichts der Hitzewelle war klar, dass es am Wochenende im Annener Freibad voll werden würde. Trotzdem haben die Besucherzahlen dann doch „alle Erwartungen übertroffen“, so die Wittener Stadtwerke. Neben dem Besucherrekord haben sie darum auch verkündet, dass in Zukunft nur noch eine begrenzte Anzahl von Menschen zugelassen wird.

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Von Freitag (26.6.) bis Sonntag (28.6.) haben rund 13.400 Menschen eine Abkühlung im Freibad an der Herdecker Straße gesucht. Der vollste Tag war der Samstag mit rund 5500 Besucherinnen und Besuchern – „so viele gab es auf Basis der Aufzeichnungen und Erinnerungen noch nie“, so die Stadtwerke. Zum Vergleich: An einem normalen Sommertag liegen die Besucherzahlen bei knapp über 3000.
Besucheransturm am Wittener Freibad: Stadtwerke setzen alle Kräfte ein
Am zweitvollsten war es am Freitag mit rund 4600 Besuchern. Am Sonntag kühlten sich dann noch rund 3.300 Menschen im Wasser unter freiem Himmel ab. Laut den Stadtwerken sind nicht nur viele Wittener gekommen, sondern auch „vermehrt“ Besucher aus den umliegenden Städten.
Um die Besuchermassen „ausreichend“ zu beaufsichtigen, waren am Wochenende alle verfügbaren Mitarbeitenden vor Ort – auch aus dem Hallenbad Herbede, das parallel zu blieb. Lars Glörfeld, der die Abteilung Bäder und Schifffahrt bei den Stadtwerken leitet, dankte den Mitarbeitenden für ihren Einsatz während der heißen Temperaturen.
Freibad Witten bereitet sich auf mögliche Zwischenfälle vor
Trotz der Hitze sei die Stimmung zudem nicht hochgekocht, sondern „friedlich und entspannt“ geblieben, so die Stadtwerke. „Auch wenn es in unserem Freibad bislang ruhig zugegangen ist, haben wir natürlich einen Blick auf die Vorkommnisse in den Bädern der Umgebung“, sagt Lars Glörfeld. In der vergangenen Woche hatte die Polizei etwa das Freibad in Bochum-Werne nach Streitigkeiten zwischen Badegästen geräumt.
Glörfeld zufolge sei man gerade dabei, passende Maßnahmen für Witten zu erarbeiten. „Diese können wir dann schnell umsetzen, sollte es bei uns zu vergleichbaren Vorfällen kommen.“
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Obergrenze fürs Freibad
Außerdem soll künftig nur noch eine begrenzte Anzahl an Besuchern ins Freibad eingelassen werden. „Am Wochenende mit den unerwarteten Rekordbesucherzahlen hat sich gezeigt, dass vor allem die Sanitär- und Umkleideanlagen nicht für derartige Menschenmassen ausgelegt sind. Ein Besuch im Freibad soll weiterhin angenehm für alle sein – auch bei über 35 Grad Celsius“, so Lars Glörfeld. Wo genau diese Obergrenze liegt, soll in den kommenden Tagen erarbeitet werden.




