Zusammenfassung

  • Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass der Betriebshof Witten am aktuellen Standort an der Dortmunder Straße wirtschaftlicher modernisiert werden kann als durch einen Neubau.
  • Auch die Entwässerung Stadt Witten (ESW) soll künftig an diesen Standort umziehen, um Kosten zu sparen.
  • Die Modernisierung soll Schritt für Schritt erfolgen, weil die Haushaltslage begrenzt ist.

Der Betriebshof in Witten braucht ein Update. Laut Stadt gab es dazu zwei Möglichkeiten. Entweder der bestehende Standort an der Dortmunder Straße wird modernisiert, oder es gibt einen Neubau am Standort Bebbelsdorf. Jetzt liegt das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie dazu vor.

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Die Studie wurde in Auftrag gegeben, um „nach den methodischen Vorgaben des Landes“ zu ermitteln, welcher Standort wirtschaftlicher ist, so die Stadt. Laut Untersuchung ist das auf Dauer der Standort an der Dortmunder Straße. Dieser könne zudem flexibler weiterentwickelt werden.

Betriebshof in Witten: Mehr Flexibilität für die Zukunft

„Die vorhandenen Reserve- und Erweiterungsflächen bieten mehr Flexibilität bei künftigen Flächenbedarfen und damit den Vorteil einer zukunftssicheren Standortentwicklung. Zudem können bestehende Gebäude und Strukturen genutzt und weiterentwickelt werden“, erklärt Stadtbaurat Stefan Rommelfanger.

Auch die Entwässerung Stadt Witten (ESW) soll künftig an die Dortmunder Straße ziehen. Die ESW sitzt zurzeit an der Liegnitzer Straße. Dieser angemietete Standort könne dann aufgegeben werden. „Mit der Zusammenlegung an einem Standort können wir die Betriebs- und Unterhaltungskosten für die technischen Betriebe der Stadt mittelfristig senken“, so Rommelfanger.

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Ausschüsse beraten über schrittweise Modernisierung

Verschiedene Ausschüsse werden nun über das Modernisierungsvorhaben beraten. Danach soll der Rat noch vor der Sommerpause die Verwaltung beauftragen, den bevorzugten Standort weiterzuentwickeln. Dazu muss sie ein Konzept aufstellen, wie die Modernisierung schrittweise umgesetzt und finanziert werden soll. „Welche Mittel in welchem Jahr erforderlich werden, kann erst danach beantwortet werden“, so die Stadt.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei aufgrund der Haushaltslage nur eine schrittweise Umsetzung möglich – die Vorgaben des Haushaltssicherungskonzepts müssen eingehalten werden, sagt die Stadt.