Das Wohnen in Witten ist in den vergangenen Jahren teurer geworden. Diese Nachricht ist nicht unbedingt neu. Nun gibt es aber konkrete Zahlen. Das Online-Portal „Immowelt“ hat sich die Mietpreisveränderungen in den deutschen Mittelstädten der vergangenen vier Jahre angeschaut.

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Demnach lag der Mietpreis pro Quadratmeter in Witten zum 1. April 2022 noch bei 6,93 Euro. Mittlerweile zahlen Mieterinnen und Mieter 8,11 Euro. Das ist eine Steigerung von 17 Prozent. Somit müssen die Wittener deutlich tiefer in die Tasche greifen. Aber woran liegt das?
Mieten in Witten: Sprünge auch in den Nachbarstädten
„Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen bei gleichzeitig begrenztem Angebot sorgt in vielen Mittelstädten für spürbare Mietanstiege“, sagt Immowelt-Chef Theo Mseka. „Hinzu kommen die stark gestiegenen Kosten für Handwerker, die viele Vermieter belasten und den Druck auf die Mieten zusätzlich erhöhen. Gleichzeitig profitieren Wohnungssuchende in vielen Mittelstädten allerdings weiterhin von günstigeren Mieten als in den teuren Großstädten.“ Auch der Ukraine-Krieg spiele eine Rolle.
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Witten reiht sich hier jedoch in die allgemeine Entwicklung ein. In 97 der 120 untersuchten Städte seien die Mieten um mindestens zehn Prozent angestiegen. Auch die Nachbarstadt Hattingen verzeichnet einen Anstieg von 17 Prozent (von 7,43 Euro auf 8,69 Euro). Den größten Sprung gab es in Castrop-Rauxel. Dort kostet die Miete pro Quadratmeter 2026 7,33 Euro. Vier Jahre vorher waren es 6,11 Euro. Das ist ein Plus von 20 Prozent.
Den höchsten Mietpreise in deutschen Mittelstädten müssen übrigens die Einwohner von Bad Homburg vor der Höhe (Hessen) zahlen. Dort liegt der Quadratmeterpreis bei sage und schreibe 13,1 Euro.





