Zusammenfassung
- „City Fries“ bringt frischen Wind in die Wittener Innenstadt und bietet Pommes mit ausgefallenen Toppings in modernem Ambiente.
- Im Geschmackstest überzeugen vor allem die knusprigen, veganen Falafel-Fritten mit frischen Zutaten und würzigen Hausfritten.
- Die Portionen sind groß, die Preise liegen zwischen drei und zehn Euro, und der neue Imbiss kommt bei den Wittenern gut an.
An die Orangetöne und „Fleischfarben“ der Metzgerei und Imbissbude „Wurst König“ erinnert in dem neuen Laden an der Wittener Bahnhofstraße nichts mehr. Die Wände sind schwarz mit Moos-Paneelen, der Boden ist grün-gelb marmoriert und es sind immer wieder Elemente aus Holz oder schwarzem Metall zu sehen. Besonderer Hingucker ist ein schwarzes Regal, in dem unzählige Markenketchup-Flaschen aufgereiht sind. So sieht der neue „City Fries“ aus.

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Die Ladenfläche macht insgesamt einen modernen Eindruck. Der ist auch gewollt. Laut dem neuen Inhaber Alireza Kordbacheh (59) soll das Ambiente nicht das einer „typischen Pommesbude“ sein. Er ist zufrieden mit dem Start. Der Laden ist seit Dienstag (10. Februar) eröffnet. Aus Kordbachehs Sicht ist das neue Angebot von den Wittenern „sehr gut“ angenommen worden. „Viele sagen mir, dass sie eigentlich darauf gewartet haben. Jetzt müssen wir die Qualität halten.“
City Fries will in Witten mit modernen Pommes-Kreationen überzeugen
Bei „City Fries“ werden zwar auch Klassiker wie Currywurst-Pommes angeboten, vor allem gibt es laut Kordbacheh aber „aufgepeppte Pommes“ – etwa mit Guacamole, Krautsalat, Hähnchen oder Falafel. Bei unserem Test haben wir uns für eine dieser Kombinationen entschieden.
Den „Vegan Falafel Garden“ mit den sogenannten „Hausfritten“, Guacamole, Tomaten, Krautsalat, Falafelbällchen und Petersilie gibt es für 9,30 Euro. Beim Bestellen bekommen wir eine Nummer und werden aufgerufen, sobald unsere Pommes fertig sind. Das geht auch recht fix. Erster Eindruck: Für den stolzen Preis ist es auch eine stolze Portion. Das Aufspießen der Falafel klappt mit der Holzgabel nicht so gut – schnell zerfällt unser Bällchen. Beim nächsten Mal wäre der klassische Pommes-Piekser wahrscheinlich die bessere Wahl.

Falafel und Guacamole machen Pommes besonders, schaffen aber Probleme
Geschmacklich sind wir aber sehr zufrieden. Die frittierten Falafelbällchen sind außen schön knusprig und lecker gewürzt. Die bewährte Kombination aus leicht herber Guacamole und frischer Tomate harmoniert mit Fritten und Krautsalat, wobei insbesondere die letzten beiden zusammen auf der Gabel einen „perfekten Biss“ ergeben. Die Petersilie gibt dem Ganzen noch ein zitroniges „Finish“.
Was aber bei Pommes mit Belag nicht ausbleibt – während sie an der Seite knusprig bleiben, werden die Fritten unter dem „Topping“ irgendwann etwas labbrig. Wer das nicht mag, sollte eher auf die Klassiker der Speisekarte setzen, wie etwa Pommes mit Mayo und Ketchup oder Currywurst-Pommes. Die Pommes selbst sind eher dicker geschnitten und sehr lecker gewürzt, wobei vor allem Salz und Paprika herauszuschmecken sind.
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Currywurst-Pommes und andere Kreationen wie Knoblauchfritten mit Tomate und Aioli liegen preislich zwischen sieben und acht Euro, „Oriental Street Fries“ mit Hähnchen, Rucola, Paprika-Chilli-Sauce bei 10,50 Euro. Eine Pommes ohne Belag ist ab drei Euro zu haben. An Getränken gibt es für drei Euro unter anderem Limonaden in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Apfel, Wassermelone, Zitrone oder Orange-Passionsfrucht. Die Portionen sind recht groß, weshalb wir uns den Rest einpacken lassen.
Fazit zu „City Fries“
Bei unserem Test ist die Filiale gut besucht. Sowohl „zum Mitnehmen“ als auch „zum Hieressen“ haben sich einige Wittenerinnen und Wittener in dem neuen Laden an der Bahnhofstraße eingefunden. Einer Kundin am Nebentisch schmeckt es ebenfalls. Fazit: „City Fries“ punktet sowohl durch das moderne Ambiente als auch die neuartigen Kreationen und wertet die Bahnhofstraße optisch sowie geschmacklich auf. Damit gibt es an der Einkaufsmeile wieder einen Leerstand weniger.




