Vor einer Woche ist ein Geldautomat in der Volksbank-Filiale in Witten-Annen gesprengt worden. Von den Tätern fehlt weiter jede Spur. Nun äußert sich das Kreditinstitut und erklärt das eingesetzte Sicherheitssystem.

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Die Volksbank hat eine gute Nachricht, denn: Sollten die Täter etwas erbeutet haben, werden sie damit nicht viel anfangen können. „Die betroffenen Banknoten wurden vollständig eingefärbt und dauerhaft unbrauchbar gemacht“, heißt es. Diese Technik mache solche Taten nicht nur wirtschaftlich sinnlos, sondern erhöhe gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Täter gefasst werden können.
Geldautomaten-Sprengung in Witten: Volksbank arbeitet mit künstlicher DNA
Denn ein zentrales Element dieser Sicherheitstechnik sei die künstliche DNA. Diese hafte nicht nur an den Banknoten, sondern auch an allen Personen, die mit dem Geld in Kontakt gekommen sind. Somit könnten die Täter auch noch Jahre später identifiziert werden. Die Markierung ist mit bloßem Auge nicht erkennbar, kann jedoch unter UV-Licht sichtbar gemacht und im Labor eindeutig analysiert werden. Dadurch würden sich Tatmittel und sichergestellte Gegenstände zweifelsfrei einem konkreten Tatort zuordnen lassen. „Wir haben diese aktiven Einfärbe-Systeme flächendeckend an sämtlichen Filial-Standorten unserer Bank in unseren Geldautomaten installiert“, sagt Sprecher Thomas-Josef Schröter.
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Der Filiale an der Annenstraße selbst hilft das jedoch nicht. „Die Filiale ist zerstört“, sagt Schröter. Das sei heutzutage bei einem solchen Vorfall auch nicht zu verhindern. Wann sie wieder öffnen kann, ist derzeit noch offen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, auf die Filiale an der Marktstraße sowie den SB-Standort in Stockum auszuweichen. Im April wird zudem das neue Kompetenz-Center in der Wittener City eröffnet.

Die Ermittlungen rund um die Geldautomaten-Sprengung in Annen liegen übrigens bei der Polizei Dortmund. Auf Anfrage will man sich derzeit aus „ermittlungstaktischen Gründen“ jedoch nicht äußern.





