Alle Jahre wieder legt das Wittener Standesamt die beliebtesten Vornamen vor. Witten reiht sich hier weitestgehend in den NRW-Trend ein. Unangefochtener Spitzenreiter bei den Jungs bleibt Noah. Bei den Mädchen macht Sophie das Rennen.

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Doch zumindest hier gibt es einen Unterschied. In NRW haben sich Eltern am häufigsten nämlich für Sophia, also mit A am Ende, entschieden. In Witten stand bei den Mädchen im Jahr 2024 noch Malia auf dem ersten Platz. Sie belegt jetzt Platz neun. Auf den weiteren Plätzen nach Sophie folgen Emilia (2024: Lia), Lina (Mila), Mia (Emilia), Marie (Leni), Mila (Lina), Emma (Ella), Leni (Ida), Malia (Mara) und Charlotte (ebenfalls Charlotte).

Vornamen in Witten: Noah behält Spitzenplatz

Und wie sieht es bei den Jungs aus? Hier hat Noah seinen Platz an der Sonne verteidigt. Nach ihm machen Leo (2024: Henry), Paul (Elias), Liam (Felix), Luca (Theo), Anton (Emil), Leon (Lio), Elias (Moritz), Felix (Leon) und Malik (Mats) das Rennen.

Diese Vornamen und natürlich auch noch viele andere verteilen sich auf rund 3000 Babys, die im vergangenen Jahr in Witten geboren worden sind. Ein Teil der Neugeborenen stammt jedoch auch aus umliegenden Städten, da viele Eltern ihre Kinder im Marien-Hospital zur Welt bringen, aber in anderen Kommunen wohnen und dort nach der Geburt logischerweise auch wieder hingehen.

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Aber wird ein Namenswunsch auch mal abgelehnt? „Eine Statistik zu abgelehnten Namen, ob und wie viele, führen wir nicht“, sagt Stadtsprecherin Heinke Liere. Dennoch könne der Fall vorkommen und nicht alle Wünsche werden vom Standesamt angenommen. „Vornamen werden abgelehnt, wenn sie diskriminierend oder vom Wesen her keine Vornamen sind.“

Ein Beispiel dafür sind Markennamen oder Titel. Zudem dürfen Mädchen keine eindeutig männlichen und für Jungen keine eindeutig weiblichen Vornamen vergeben werden. Hier ist manchmal auch ein Zweitname notwendig. Nach früheren Angaben des Standesamts ist das etwa bei Kim der Fall, weil sich das Geschlecht durch den ersten Namen nicht eindeutig bestimmen lässt. In dem Fall der Top-Namen für das Jahr 2025 ist das aber kein Problem gewesen. Noah und Sophie lassen grüßen.