Wittens ältester Mann ist gestorben. Mit 105 Jahren ist Wolfgang Preusche friedlich eingeschlafen. Bis zu seinem Lebensende war er agil. Seine Devise lautete stets „Bewegung ist Leben.“

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Erst im Februar diesen Jahres hatte die Redaktion ihn zu seinem 105. Geburtstag besucht. Preusche war gut drauf, ging mit seinem Rollator geradezu leichtfüßig über den Flur. Bis zuletzt lebte er im Lutherhaus in Bommern.

Wolfgang Preusche liebte das Campingleben

„Ich war immer wieder positiv, immer aktiv, immer an der Luft“, sagte er im Rahmen seines stolzen Jubiläums. Der Senior war Zeit seines Lebens ein Bewegungstalent. Obendrein war er in vieler Hinsicht beweglich. Wolfgang Preusche liebte das Campingleben. Als er es sich leisten konnte, bereiste er „die ganze Gegend“ mit dem Wohnwagen.

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Bis zuletzt hatte er jedoch noch einen Herzenswunsch. Und zwar hätte er gerne jemanden gefunden, der mit ihm Schach spielt. Ob er seiner Leidenschaft in den letzten Monaten noch nachgehen konnte, wissen wir nicht. Klar ist aber: Sein Kontrahent oder Kontrahentin dürfte es schwer gehabt haben.

Die Nachricht über seinen Tod übermittelte uns sein Schwiegersohn Holger Becker. „Bis in seine letzte Lebenszeit war er mitteilsam und gesprächsbereit“, sagt er über seinen Schwiegervater.