In der Kita Durchholz in Witten-Herbede ist die Anzahl der Plätze zum aktuellen Kindergartenjahr verdoppelt worden. Weil das alte Gebäude dafür zu klein ist, sollten die nun sechs Gruppen in die umgebaute Schöpfungskirche ziehen. Die war aber zum 1. August noch nicht bezugsbereit. Die neuen Kinder haben deshalb Unterschlupf an drei anderen Standorten gefunden. Doch bald dürfen alle zusammen toben.

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Ab dem 3. November wird es so weit sein - auf dieses Datum hatte Jugendamtsleiterin Corinna Lenhardt bereits im Sommer gehofft. „Erfreulicherweise sind alle Arbeiten im Zeitplan, so dass wir davon ausgehen, dass dort wie geplant zum 3. November der Betrieb aufgenommen werden kann“, heißt es von der Pressestelle der Stadt.
Stadt Witten: Krankheit und Umplanung Gründe für Verzögerung
Sie hat auch eine Antwort auf die Frage, warum es überhaupt zu Verzögerungen beim Umbau der Schöpfungskirche gekommen ist. Es habe an den zahlreichen unvorhersehbaren Krankheitsausfällen bei den Unternehmen sowie an den erforderlich gewordenen Umplanungen beim Bodenbelag gelegen. Auch derzeit wird noch kräftig in der Kirche gewerkelt, von der sich die evangelische Gemeinde in einem letzten Gottesdienst im April 2024 verabschiedet hatte.

So werden etwa noch Toiletten und Waschbecken installiert, Bodenbeläge in einigen Räumen verlegt und Anstricharbeiten erledigt. Außen wird die Rettungstreppe installiert. Auch die Heizungsanlage wird gerade in Betrieb genommen.
Wittener Kita-Kinder auf drei Standorte verteilt
Vorbei sind also bald die Wochen, in denen die neuen Kinder auf die Kitas in Buchholz und Vormholz sowie auf die alte Kita verteilt waren. Doch besser einen provisorischen, als gar keinen Platz, schien die einhellige Meinung bei der Stadt und den betroffenen Eltern zu sein. „Wichtig war, allen bereits nach der Sommerferienschließzeit eine Betreuung ihrer Kinder anbieten zu können.“
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Das Amt für Jugendhilfe und Schule und das Leitungsteam der Kita hat alle Familien im Vorfeld entsprechend informiert. Herausforderungen, die eine Betreuung an unterschiedlichen Standorten mit sich bringt - etwa ein weiterer Anfahrtsweg oder schwierigere Absprachen - hätten alle Beteiligten gut gemeistert. An allen Standorten fand außerdem bereits die Eingewöhnung der Kinder mit ihren zukünftigen Erzieherinnen statt.
Weniger als 300 Kinder haben in Witten noch keinen Kita-Platz
Auch was die allgemeine Kita-Situation in Witten angeht, gibt es laut Stadt gute Nachrichten: Die Zahl der unversorgten Kinder, die noch einen Kita-Platz benötigen, sinkt aktuell weiter. Weniger als 300 Kinder suchen derzeit noch einen Kitaplatz. „Das ist der niedrigste Stand in Witten seit Einführung des Rechtsanspruches – Tendenz weiter sinkend.“
Für Kinder, insbesondere unter drei Jahren, stehen noch einige Plätze in der Kindertagespflege zur Verfügung. Interessierte können sich an die Awo-Servicestelle Kindertagespflege wenden: 02302 956207 0; ktp.witten@awo-en.de.
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