Am 14. September ist es so weit. Dann wählt Witten einen neuen Bürgermeister, den Stadtrat sowie den Landrat. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Doch knapp einen Monat vor der Wahl gibt es Probleme. Denn: Bislang haben sich zu wenig Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gemeldet.

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„Zur Zeit suchen wir noch 41 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für den 14. September sowie 48 Personen für den Stichwahltermin am 28. September“, sagt Wahlamtsleiter Michael Muhr. Insgesamt braucht es in Witten für jeden Wahltermin 656 ehrenamtliche Wahlhelfende, die in den Wahllokalen und Briefwahlvorständen für einen reibungslosen Ablauf sorgen und die Stimmen korrekt auszählen.
Kommunalwahl in Witten: Wahlhelfer erhalten Aufwandsentschädigung
Jemanden aus dem eigenen Hause –also Mitarbeiter der Stadt – zu verpflichten, sei rechtlich jedoch schwierig, sagt Muhr. Dennoch gebe es auch für Verwaltungsangestellte genügend Anreize, sich zu engagieren.
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Bei der Bundestagswahl sah das Ganze noch anders aus. Dort waren alle Plätze ziemlich schnell besetzt. „Bei der Bundestagswahl war die Bereitschaft spürbar höher als jetzt zur Kommunalwahl“, sagt Muhr. Seiner Meinung nach habe das damit zusammengehangen, dass die Wahl kurzfristig zu planen gewesen sei. „Interessierte haben sich daher aus eigenem Antrieb gemeldet.“
Wer nun bei der für Witten so wichtigen Kommunalwahl helfen will, kann sich auf der Internetseite der Stadt oder per Mail an wahlamt@stadt-witten.den registrieren lassen. Die ehrenamtlich tätigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung zwischen 40 und 70 Euro.
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