Beim Breitbandausbau in der Eichholzstraße in Witten wurde ein Kabel mehrfach beschädigt. Für die Anwohner bedeutete das zunächst: kein Internet. Auch für Julia Stiefken-Grothue, die als Selbstständige im Homeoffice auf die Verbindung angewiesen ist. Normalerweise sind Unterbrechungen im Kabel schnell geflickt. Doch dafür muss man es erst finden.

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Telekom-Techniker, Bauarbeiter, sogar der Projektleiter waren vor Ort, um dem Internetausfall in der Eichholzstraße auf den Grund zu gehen. Hierfür wurden alte Baugruben geöffnet, das neue Glasfaserkabel war schließlich längst im Boden. Doch statt einer defekten Leitung gab es zunächst nur lange Gesichter. In der Grube war zwar das neue Kabel zu sehen, doch vom alten fehlte jede Spur.
Eichholzstraße in Witten: Hier versteckte sich das Kabel
Ein Mitarbeiter der Telekom konnte es allerdings mit einer Art Metalldetektor für Kabel im Erdreich orten. Am darauffolgenden Freitag (27.6.) wurde es repariert. Aber wo hat es sich versteckt? „Es lag genau unter der neuen Leitung. Das hat mir ein Arbeiter erzählt“, so Stiefken. „Der Projektleiter hat nochmal bei uns geklingelt und sich entschuldigt.“
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