Zusammenfassung
- Witten feiert am 4. und 5. Juli das Ende der langjährigen Rathaussanierung, die mit zusätzlichen Kosten von 2,2 Millionen Euro abgeschlossen wird.
- Die Sanierungskosten steigen aufgrund unvorhergesehener Arbeiten und geänderter technischer Anforderungen auf insgesamt 48,2 Millionen Euro.
- Das historische Rathaus wurde energetisch, baulich und funktional modernisiert und soll am 5. Juli der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Am 4. und 5. Juli ist es so weit. Dann feiert Witten das Ende der langjährigen Rathaussanierung. Die ursprünglich veranschlagten Kosten können allerdings schon lange nicht mehr eingehalten werden. Jetzt kommen noch mal 2,2 Millionen Euro obendrauf.

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Die Planungen für die Wiederöffnung des Verwaltungstempels laufen auf Hochtouren. „Vorher muss noch eine letzte finanzielle Hürde im Sanierungsmarathon genommen werden“, teilt die Stadt aktuell mit. Nach Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss am 16. Juni muss der Rat am 23. Juni über weitere 2,2 Millionen Euro Baukosten entscheiden.
Stadt Witten erinnert an Altbaubestand
Als Grund für den erneuten Kostenanstieg nennt die Behörde weitere, unvorhergesehene Arbeiten im Altbau. Es mussten etwa mehrere alte Farbschichten von den Wänden entfernt werden. Dadurch sei die darunterliegende schlechte Substanz der Wände zum Vorschein gekommen. „Weitere (finanzielle) Nachträge wurden aufgrund von geänderten technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen erforderlich“, so die Stadt.
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„Letzten Endes“ sei die Bereitstellung zusätzlicher Mittel alternativlos, heißt es. „Denn natürlich ist es keine Option, ein Projekt auf den letzten Metern nicht fertigzustellen.“ Stadtbaurat Stefan Rommelfanger rechtfertigt die Ausgaben. „Trotz der Kostensteigerungen: Die zusätzlichen Investitionen waren und sind notwendig, um die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit des Gebäudes dauerhaft zu gewährleisten.“
Rathaussanierung in Witten: Kosten liegen bei fast 50 Millionen Euro
Sollte der Rat die Mittel bewilligen, schließt die rund zehnjährige Rathaussanierung mit einer Gesamtsumme von 48,2 Millionen Euro ab. Zuletzt war 2022 noch von einem Baubudget von 46 Millionen Euro die Rede.

Dennoch würden die Kosten im Hinblick auf den gestiegenen Baupreisindex nach Angaben der Stadt noch im Rahmen liegen. „Das historische, identitätsstiftende Gebäudeensemble wurde nicht nur energetisch und baulich auf den neuesten Stand gebracht, sondern auch funktional und bürgernah gestaltet“, sagt Rommelfanger. Am 5. Juli sollen sich die Bürgerinnen und Bürger selbst einen Eindruck darüber verschaffen, was in den letzten zehn Jahren alles gemacht wurde.
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