Zusammenfassung

  • Herbede ist schwer erreichbar - vor allem per Bus.
  • Die Ruhrbrücke ist marode. Wegen Brückensanierung ist zudem die A43-Ausfahrt in eine Fahrtrichtung gesperrt.
  • Die Bogestra bietet eine Lösung des Problems an. Fahrgäste profitieren davon bereits ab Montag, 5. Mai.

Herbedes Ruhrbrücke gilt schon seit Jahren als marode. Kein Wunder, dass seit 2018 keine Gelenkbusse oder schweren Laster mehr darüber fahren dürfen. Nur so, argumentiert der Landesbetrieb Straßen NRW, sei die Sicherheit der Brücke vorerst weiter gewährleistet. Umso mehr sorgt die Bogestra nun für Verblüffung.

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Busse der Linie 320 fahren bereits seit Anfang April wieder über die Ruhrbrücke - allerdings nur mit kürzeren Fahrzeugen, also ganz normalen Standardbussen. Diese kurzfristige Lösung ist der Sperrung der A-43-Abfahrt in Herbede geschuldet. Nun ändern sich ab Montag (5.5.) Strecke und Fahrpläne für die wichtige City-Verbindung zwischen Witten und Sprockhövel.

Autobahn GmbH saniert Brücken bei Witten-Herbede

Bekanntlich wird die Autobahnbrücke in Herbede, gegen die vor Jahren ein Lkw geprallt war, nun saniert. Deshalb ist die Anschlussstelle in Richtung Wuppertal dicht. Das heißt, der 320er Bus kann nicht wie in den letzten Jahren üblich die Umleitung über die Autobahnabfahrt oder Auffahrt in Herbede nehmen. Der Umbau der Wittener Straße in unmittelbarer Nähe verstärkt die Verkehrsbehinderungen zusätzlich. Was bedeutet das für den Busverkehr nun genau?

Malerisch: die Wittener Ruhrbrücke, fotografiert am 3. November 2024
Aus der Ferne sieht die Ruhrbrücke bei strahlend blauem Himmel malerisch aus. Tatsächlich ist das Bauwerk seit Jahren marode.© Günter Robbert | Günter Robbert

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„Bei der Linie 320 wird der Fahrweg ab Montag angepasst“, sagt Bogestra-Sprecher Christoph Kollmann. Das heißt, der Bus düst dann zwar wieder als langer Gelenkbus über die Autobahn. Er fährt aber schon in Heven auf. Letzte Haltestelle dort ist das Freizeitbad Heveney. Von dort geht’s dann schnurstracks in Richtung Niedersprockhövel Kirche. Ganz wichtig: Herbede-Mitte wird nicht mehr angefahren, jedenfalls nicht wie bisher vom 320er.

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Um Herbedes Ortskern aber weiterhin nahverkehrstechnisch gut anzubinden, wird ab Montag erstmals die neue Zusatzlinie 320E eingesetzt. Sie fährt ab Ruhr-Uni den Linienweg der 374 zur Haltestelle Herbede-Mitte und von dort zur Knappensiedlung. Das heißt: Der 320E pendelt nur zwischen Universität und Knappensiedlung. Dieser Bus darf auch über die Ruhrbrücke fahren. „Die kürzeren Standardbusse sind nur zwölf Meter lang“, sagt Kollmann.

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Aus Richtung Witten besteht am Freizeitbad Heveney Anschluss an die Linie 320E nach Herbede. Der 320er fährt wie gesagt weiter über die Autobahn nach Sprockhövel. Die bisherigen Haltestellen Kämpenstraße oder Alte Burg werden nicht bedient. Dort stoppen der SB 38 oder SB 67.

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Die neue Gesamtstrecke des 320er, der ursprünglich „Am Wellerskamp“ in Rüdinghausen startet, endet an der Stiepeler Dorfkirche. Wer von Sprockhövel kommend direkt wieder zurück nach Witten-Zentrum möchte, nimmt in Sprockhövel Kirche einfach wie bisher den Bus gen Wellerskamp. Wer nach Herbede will, steigt wie beschrieben am Freizeitbad Heveney in den 320E um. Achtung: Mit dem Streckenverlauf ändern sich ab Montag natürlich auch Abfahrts- und Ankunftszeiten.

Die neuen Fahrpläne sind auf bogestra.de und via Mutti-App abrufbar.

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