Witten soll bis 2040 klimaneutral werden, fünf Jahre früher, als es die Bundesregierung vorschreibt. Dies sieht ein Handlungskonzept vor, das der Rat jetzt beschlossen hat.

Täglich (außer Samstag)
Witten-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Das „Handlungskonzept Klimaschutz 2030“ wurde laut Stadt durch das Gutachterbüro Gertec GmbH erarbeitet. Einbezogen waren Politik, Verwaltung und die Klima-Allianz Witten. Es dient als Zwischenbilanz und Fortschreibung des „Integrierten Klimaschutzkonzepts“ von 2013.
Lesen Sie auch
Das Handlungskonzept sieht 15 „Startermaßnahmen“ in den kommenden Jahren vor, die die Treibhausgasemissionen weiter verringern sollen. Im Haushalt sollen dafür zusätzlich etwa 615.000 Euro bis 2030 eingeplant werden. Davon entfallen auf die Jahre 2025 und 2026 rund 280.000 Euro. Hinzu kommen Mittel für „Startermaßnahmen“, die bereits angelaufen sind, wie etwa die kommunale Wärmeplanung oder die schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge. Neu geplant ist zum Beispiel ein Klimarat.

Stadt Witten: Startermaßnahmen schnell umsetzbar
Die einzelnen Maßnahmen können laut Stadt schnell – innerhalb von zwei bis maximal drei Jahren – umgesetzt werden. Die ganze Bevölkerung soll mit ins Boot kommen. Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass schon einiges auf dem Weg sei.
Dazu zählt sie ein Elektromobilitäts- (2022) und Klimafolgenanpassungskonzept (2022), ebenso Förderprogramme für Dach- und Balkonsolarmodule oder den Wittener Umweltpreis. „So konnten wichtige Beiträge zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden“, heißt es.




