Das Kennzeichen WIT erfreut sich nach wie vor wachsender Beliebtheit. Die Zahl der WIT-Kennzeichen kletterte von 44.397 auf 45.919.
Doch der Reihe nach. Der Fahrzeugbestand im Ennepe-Ruhr-Kreis stagniert. Das Straßenverkehrsamt des EN-Kreises verzeichnete am Jahresende 267.827 Fahrzeuge, 686 mehr als 2023. Das war ein Mini-Plus von 0,26 Prozent.
Wittener fahren gerne E-Auto
Die Zahl der reinen Elektrofahrzeuge ist in den letzten zwölf Monaten um fast 17 Prozent gestiegen und lag zum Jahreswechsel bei 6663 (2023: 5721). Dazu kommen noch 14.302 (11.703) Hybrid-Fahrzeuge. Insgesamt stromern damit im Ennepe-Ruhr-Kreis 20.965 Fahrzeuge. In beiden Bereichen wurden kreisweit mit Abstand die meisten Fahrzeuge in Witten angemeldet. 1791 Autos sind rein elektrisch unterwegs. 2023 waren es 1527. In Witten waren zudem ebenfalls mehr Hybrid-Wagen angemeldet: 3420 statt 2811.
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Zudem feierte ein Verbrenner-Typ ein kleines Comeback. Die Zahl der Diesel-Neuzulassungen stieg binnen Jahresfrist um 177 auf 1663.
Ulrich Oberste-Padtberg kämpfte für WIT-Kennzeichen
Ein Hinweis fehlt in der Kreis-Bilanz. Das Nostalgiekennzeichen WIT erweist sich auch 50 Jahre nach der kommunalen Neuordnung als Erfolgsmodell. Dabei musste die in den EN-Kreis eingemeindete, zuvor kreisfreie Stadt Witten damals, 1975, aufs Kennzeichen WIT verzichten. Stattdessen mussten Fahrzeughalterinnen und -halter mit ungeliebten EN-Nummernschildern vorliebnehmen. Erst im Jahr 2012 änderte sich das.
CDU-Kommunalpolitiker Ulrich Oberste-Padberg kämpfte damals für die Wiedereinführung des alten Kennzeichens – auch gegen Widerstände. Oberste-Padtberg: „Der Kreistag hat in der Sitzung seine Meinung umgedreht. Das Kennzeichen ging durch – und es wurde trotz Aufpreis bei der Zulassung ein großer Erfolg. Die Leute standen gleich am ersten Tag bei der Zulassungsstelle Schlange.“
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