Er ist Feuerwehrmann und und seit 40 Jahren für die DLRG aktiv, einer von der Sorte „feiner Kerl“ und Retter in der Not. Jetzt bekam Michael Vogel aus Witten das Bundesverdienstkreuz.

Die Ruhr kennt er wie seine Westentasche: Michael Vogel von der DLRG, hier bei einer früheren Rettungsübung auf dem Fluss in Witten.
Die Ruhr kennt er wie seine Westentasche: Michael Vogel von der DLRG, hier bei einer früheren Rettungsübung auf dem Fluss in Witten.© Funke Foto Services, Archiv | Jürgen Theobald

Im Rahmen eines zweijährigen Prüfungsverfahrens waren ein Duzend Menschen gebeten worden, einmal zu schildern, was den 57-Jährigen eigentlich so besonders auszeichnet.. Nun, das fiel allen Gefragten nicht besonders schwer.

Das Ehepaar Vogel bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für das Wittener DLRG-Urgestein Michael Vogel.
Das Ehepaar Vogel bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für das Wittener DLRG-Urgestein Michael Vogel. © Unbekannt | DLRG

Vogel übernahm schon in jungen Jahren Verantwortung bei der DLRG-Ortsgruppe in Annen. Dort stellte der gelernte Schlosser seine Fähigkeiten als technischer Leiter früh in den Dienst der guten Sache. Er hielt Rettungsfahrzeuge und Boote in Schuss, wurde „Leiter Einsatz“ im Bezirk Witten, hat bei Flutereignissen Sandsäcke gefüllt und sich um die Ausbildung von Rettungsschwimmern und Bootsführerscheinanwärtern auch im Landesverband Westfalen verdient gemacht, wo er eine treibende Kraft im Katastrophenschutz ist.

Kinder in Witten mit Gefahren des Feuers vertraut gemacht

Sein Rat wird geschätzt, auch am Mittagstisch mit der Familie, wo Gäste oft genug willkommen sind. Die Vogels sind durch die Bank DLRG verrückt. Als Berufsfeuerwehrmann hat er auch viel für Kinder im Rahmen der Brandschutzerziehung getan.

Landrat Olaf Schade verlieh Michael Vogel, der die Ruhr mit ihren vielen gefährlichen Stellen und Strömungen wie seine Westentasche kennt, jetzt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Wittens stellvertretende Bürgermeistern Regina Fiedler gehörte zu den Gratulantinnen, die sich bei ihm für seinen großen Einsatz im Dienst der guten Sache bedankte.