Die Autobahn GmbH sperrt bis zum 15. Juni um 5 Uhr die Auffahrt der Anschlussstelle Oberhausen-Eisenheim in Richtung Emmerich. Diese Sperrung hat am Montag, 18. Mai, begonnen.

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Während dieser Zeit arbeitet die Autobahn GmbH nach eigener Auskunft an der Entwässerung der Strecke im Bereich der Anschlussstelle Oberhausen-Sterkrade. Im Zuge der Arbeiten werde auch die bestehende Verkehrsführung im Bereich der A516-Brückenbaustelle geändert, heißt es.

Nur jeweils eine Spur in der Baustelle

Bis Mitte Juni ist im Bereich der Baustelle nur eine Fahrspur pro Richtung frei. Die bisherige Verkehrsführung, in der wechselseitig eine zusätzliche Spur für den Verkehr zur Verfügung stand, entfällt. Eine Umleitung für die gesperrte Auffahrt ist zudem mit dem roten Punkt beschildert.

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Die aktuelle Maßnahme gehört zum Neubau der A516-Brücke über der Teutoburger Straße. Die Brücke, die die Autobahn mitten durch den dicht bebauten Stadtteil Oberhausen-Sterkrade führt, wird nach einem weltweit neuen Verfahren errichtet. Die Fertigteile aus hochfestem Beton sind über 40 Meter lang – bisher waren in Deutschland nur maximal 35 Meter zugelassen.

Der Vorteil der längeren Fertigteile: weniger, dafür größere Bauteile, die nach dem Auflegen durch Spannglieder verbunden werden. So entsteht eine durchgehende, langlebige Fahrbahnplatte ohne störende Fugen – ein Plus für Haltbarkeit, weniger Lärm und geringere Schäden durch Wasser oder Bewegungen im Bauwerk.

Der rasante Baufortschritt gilt als eine weitere Stärke des Verfahrens: Durch den hohen Vorfertigungsgrad verkürzt sich die Bauzeit von rund 24 Monaten auf nur sieben Monate pro Überbau. Bereits Mitte Juli 2026 soll das erste neue Brückenbauwerk für den Verkehr in Richtung Norden/Autobahnkreuz Oberhausen freigegeben werden.